Wimsbacher Kinder als Schmiede
BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Eine der beliebtesten Ferienaktionen ist der Tag in der Hackenschmiede.

Neben den Erzählungen zur Geschichte einer der ältesten Schmieden Europas, die noch voll funktionsfähig ist, durften die Kinder selbst Hand anlegen. Mit Hilfe der Schmiede arbeiteten sie an einem Grillspieß, der gleich auf seine Tauglichkeit überprüft wurde. Die gegrillten Würstel schmeckten den Kindern am neuen Grillspieß besonders gut. Die erste gesicherte Erwähnung findet die Hackenschmiede im Jahr 1644 in den Pfarrmatriken.
Bereits im Jahr 1604 soll ein gewisser Hackenschmiedemeister Jakob Grünauer in Bad Wimsbach-Neydharting Hacken hergestellt haben. Eine erste gesicherte Erwähnung findet die Hackenschmiede im Jahr 1644 in den Wimsbacher Pfarrmatriken. Sie zählt somit zu den ältesten Schmieden Österreichs. Die Hackenschmiede hat von Mai bis Oktober jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 10 bis 11 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten sind Führungen für Gruppen nach telefonischer Voranmeldung beim Bürgerservice der Marktgemeinde, Tel. 07245/25055-0 möglich.
Eine moderne Ergänzung zur „alten Schmiede“ ist das „Tempus“, das einen Bogen von der Bronze- bis zur Neuzeit spannt. Es befindet sich in der Almeggerstraße 5 (in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes, des Freilichtmuseums Hackenschmiede sowie des Bahnhofes der Lokalbahn Lambach - Vorchdorf). Jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr sowie jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr ist das „Tempus“ geöffnet. Führungen zu anderen Zeiten gerne nach telefonischer Voranmeldung beim Bürgerservice der Marktgemeinde, Tel. 07245/25055-0.


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