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Drei Wochen lang das letzte Hemd gegeben: Großschartner´s Radrundreise durch Italien

Gerald Nowak, 28.05.2018 09:36

MARCHTRENK. Der Giro d´Italia war für das deutsche Bora Hansgrohe Team sehr erfolgreich verlaufen. Drei Etappensiege durch Sprinter Sam Bennett, Patrick Konrad und Davide Formolo in der Gesamtwertung in den Top Ten und dazu ein Edelhelfer aus Marchtrenk, der am Schluss noch einmal aufzeigte.

Felix Groschartner als Dritter bei der Königsetappe. Foto: Bora-hansgrohe/Bettiniphoto
Felix Groschartner als Dritter bei der Königsetappe. Foto: Bora-hansgrohe/Bettiniphoto

Felix Großschartner bekam auf der vorletzten Etappe einen Freifahrtschein. Nach drei Wochen harter Arbeit war dies absolut verdient für den 24-Jährigen. Er half seinen Kapitänen in den Bergen und auch bei den Flachetappen war er immer zur Stelle, wenn es galt Löcher zu stopfen. So durfte er auf der vorletzten Etappe raus in die Spitzengruppe und war bei jeder Attacke mit dabei. Über einige Berge ging es nach Cervinia. Großschartner musste nur die Mikel Nieve und Robert Geesink passieren lassen. Er fuhr an dritter Stelle ins Ziel der Königsetappe: „Natürlich hätte ich gern gewonnen, aber ich bin mit Platz drei total happy! Ich habe drei Wochen lang für unser Team mein letztes Hemd gegeben, meinen Job perfekt erledigt. Heute habe ich meine Chance bekommen und sie genützt“, jubelte der Marchtrenker über den dritten Etappenplatz.

Dieser ist auch seine bisher beste Platzierung auf Worldtour-Niveau, sein größter Erfolg. „Der Giro verlief für unser Team einfach genial, im nächsten Jahr komme ich wieder und schnappe mir einen Etappensieg“, sagte der 24-Jährige.


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