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WELS. Der Ansporn auf der sportlichen Ebene ist bei Sabrina Filzmoser immer noch groß. Am Samstag, 22. September, hat sie in Baku ihren 13. Auftritt bei einer Weltmeisterschaft in der Klasse bis 57 Kilogramm. Dazu kommt noch, dass die 38-Jährige nun Mitglied der Athletenkommission ist.

Die jungen Welser Judo-Fans Oscar, Leona und Stefan (von links) werden ihrem großen Vorbild Sabrina Filzmoser am 22. September bei der WM in Baku ganz fest die Daumen drücken.

Die Motivation ist hoch: „“Ich freue mich auf diese WM genau so, wie ich mich auf die erste gefreut habe. Die Bronze-Medaille bei der Junioren-EM meines Trainingspartners Wachid Borchashvili gibt mir großen Auftrieb“, hofft die 38-Jährige auf wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio will sie weiterkämpfen. Die Grand Dame des Judosports hatte im Jahr 2010 mit Bronze für die bisher letzte österreichische WM-Medaille gesorgt.

Kämpferisch für die armen Straßenkinder in Nepal und Bhutan will sich Filzmoser auch in der IJF-Athleten-Kommission geben: „Ich werde im Rahmen der WM in Baku eine Rede über meine Judo-Entwicklungsprojekte und insbesondere die Förderung von Mädchen im Himalayagebiet halten. So vieles habe ich dort erst gelernt. Vor allem die ethische Wertschätzung und die Einordnung unserer sicheren sozialen Absicherung.“


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