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WELS. Das gab es im Judo in der Messestadt noch nie. Erstmalig in der 64-jährigen Vereinsgeschichte stellt der Judo-Bundesligaklub Multikraft Wels fünf Nationalkämpfer. Noch dazu sind alle Marke Eigenbau.

Die Judo-Förderer (stehend, von links) Ernst Faber (Colop), Lukas Hader (Multikraft), Manfred Rumpl (Premedia), Jürgen Hesz (Antik Möbel Hesz), Koordinator Willi Reizelsdorfer, Roman Keiper (MFT), Mario Sipura (Staplerprofi) und Andreas Atzmannsdorfer-Zickermann (Pharmavero) mit den fünf Welser Nationalkämpfern. Foto: LZ Wels

Shamil, Wachid und Kimran Borchashvili, Sabrina Filzmoser, und Michael Winkler sind nun gemeinsam im Nationalkader. „Darauf sind wir besonders stolz. Die intensive Aufbauarbeit wird belohnt“, freuen sich die beiden Vereinspräsidenten Ernst Faber und Lukas Hader, die auch maßgeblich daran beteiligt sind, dass kurz vor Weihnachten die finanzielle Basis für weitere große Welser Judo-Erfolge geschaffen werden konnte. Ein eigener Judoförderpool wurde geschaffen. Der ehrenamtlich geführte Bundesliga Verein ist an seine Grenzen gestoßen, deswegen die Gründung. Das Echo war enorm: Innerhalb kurzer Zeit wurde der Fördertopf von zehn Firmen mit einem fünfstelligen Euro-Betrag gefüllt.  „Ein kleines Weihnachtswunder“, strahlten Judo-Funktionär Manfred Rumpl und Förderpool-Koordinator Willi Reizelsdorfer, die für dieses wichtige Projekt noch weitere Partner gewinnen wollen.

Die Aufbruchstimmung ist im Verein spürbar. Mit einem großen Team und im Kimono waren viele Sportler, darunter Sabrina Filzmoser, die die Wels-Wertung gleich gewann, Kimran Borchashvili und Michael Winkler, sowie viele Nachwuchstalente am Start. Seit drei Wochen bereitet sich das Team drei Wochen lang im Salzburger Land intensiv vor. Die Quali für Tokio 2020 ist das Ziel. Filzmoser, Shamil und Wachid Borchashvili haben sehr gute Chancen.


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