„Wir können nur das machen, was wirklich notwendig ist“
WELS. Verkehrsexperten gibt es in ungefähr gleicher Anzahl wie Fußballtrainer. Klaus Hoflehner hat das Verkehrsressort inne und ist sozusagen der Reibebaum. Für das Jahr 2016 kündigt er im Straßenbauprogramm die Fortsetzung der letzten Jahre an.

“Wir können nur das machen, was wirklich notwendig ist“, sagt Hoflehner und meint das nicht resignierend. „Mein Vorgänger Gerhard Kroiß hatte auch kein größeres Budget“, und der SP-Politiker spielt damit auf das im Gemeinderat beschlossene 4 Millionen Euro fette Straßenbauprogramm für dieses Jahr an. Für den Neubau stehen rund 2,8 Millionen zur Verfügung. „Hier geht es um Aufschließungen bei Wohnbauten, Betrieben und infra-strukturelle Maßnahmen, dass der Straßenverkehr sicher und flüssig läuft. Dazu kommen neue Radwege beispielsweise von der Albrechtstraße zum Sportzentrum Wimpassing und Gehwegbauten im Interesse der Fußgänger-Sicherheit.“
Ebenfalls darf sich Hoflehner um Brückenbau und Erhaltungsmaßnahmen kümmern. „In diesem Jahr wird hoffentlich die Eisenbahnbrücke seitens der ÖBB fertig. Dann stehen unserseits die Abschlussarbeiten bei dem Übergang an. Das betrifft den Gehweg. Ich kann aber schon sagen, dass er sicher nicht breiter wird“, erklärt Hoflehner. Für ihn ist wichtig, dass man in Wels komfortabel und sicher unterwegs ist. „Sowohl mit dem PKW, Fahrrad oder zu Fuß. Man muss aber bedenken, dass neue Siedlungsgebiete auch Infrastruktur bedeuten und das heißt auch Straßen, die befahren werden.“
Was den öffentlichen Nahverkehr anbelangt, ist man immer noch in der Findungs- und Faktenphase. „Die Beraterfirma hat schon einige Vorschläge präsentiert. Die muss man sich anschauen und diskutieren. Es gibt die unterschiedlichsten Varianten. Am Ende müssen aber die Vorteile die Nachteile überwiegen“, schließt Hoflehner ab.


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