Auf der Suche nach gemeinsamen Lösungen
WELS. Der Blick auf die Arbeitslosenzahlen lässt bei Wirtschaftskammer-Obmann Josef Resch die Alarmglocken schrillen. Er erneuert seine Forderung nach mehr Arbeitsplätzen und Möglichkeiten für Betriebsansiedelungen. Er setzt aber auch auf Gespräche und Zusammenarbeit.

“Wir müssen draufschauen Arbeitsplätze zu schaffen. Wir brauchen vor allem in Wels Grundstücke für unternehmerischen Nutzen. Dazu brauchen wir aber auch die notwendigen Steuerungselemente“, sagt Resch. „Wir benötigen ebenso die Arbeitszeitflexibilisierung. Diese Flexibilität brauchen wir in vielen Bereichen, dann geht es mit dem Standort wieder aufwärts.“ Er fordert alle Beteiligten zur Zusammenarbeit auf. „Wir müssen miteinander reden und nicht uns gegenseitig Vorwürfe machen. Wir brauchen Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe“, so der Unternehmer. Das Beispiel Wirtschaftsservice Wels ist für ihn richtungsweisend. „Es ist rasch aus einer Idee die Umsetzung gekommen. Es gibt eine operative und strategische Entwicklungsschiene, die gut zusammenarbeitet. Mit der Stadt, den unterschiedlichen Partnern, wird gut zusammengearbeitet und die ersten Erfolge sind da. Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft sind sehr gut“, freut sich Resch.
Doch es braucht trotzdem noch mehr Anstrengung Arbeitsplätze zu schaffen. „Wir haben bei uns im Jahr rund 400 Gründungsberatungen. Da müssen wir noch mehr tun. Der Facharbeitermangel ist allen bekannt. Dazu müssen endlich die Verordnungen entrümpelt werden.“ In Steuerungsgruppen will sich Resch auch auf höherer Ebene einsetzen: „Es braucht mehr Praxis-nähe und nicht noch mehr Bürokratie.“


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09.06.2016 09:22
Abeit versus Arbeitsplatz
Sie sind auf der richtigen Linie, doch es bedarf größerer Industriebetriebe die im Produktionssektor angesiedelt sind um Arbeitsplätze in größerer Anzahl zu bekommen. Es liegt allerdings auch an den Betrieben, dass sie ihre Mitarbeiter konsequent fachlich ausbilden und auch zu Bildung motivieren. Ausbildung alleine ist zuwenig, denn die Halbwertszeit der fachlichen Ausbildung währt nur kurze Zeit. Die politischen Äusserungen wegen Bürokratie u.s.w. sind ihrer unwürdig, soweit ich sie kenne.