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TGW-Erfolgrezept: Gespür für technischen Fortschritt und Mitarbeiterführung

Gerald Nowak, 01.09.2017 12:44

WELS. „Die sehr gute Marktsituation, erfreulich hohe Auftragseingänge sowie ein bestens aufeinander abgestimmtes Team, diese Faktoren machen das Geschäftsjahr 2016/2017 zum erfolgreichsten unserer Firmengeschichte“, freut sich Georg Kirchmayr, CEO der TGW Logistics Group.

Smart Glasses werden erfolgreich eingesetzt. Fotos: TGW Group
  1 / 3   Smart Glasses werden erfolgreich eingesetzt. Fotos: TGW Group

Der Jahresumsatz ist auf 621 Millionen Euro gestiegen ist, was ein Plus von 17 Prozent bedeutet. Besonders stolz ist man auf herausragende Projekte wie mit dem österreichischen Wäschehersteller Triumph, Pöttinger Landtechnik, Starlim//Sterner oder auch dem französischen Unternehmen Decathlon – dem größten Auftrag der Unternehmensgeschichte. „Jetzt liegt ein weiteres arbeitsreiches Jahr vor uns, das ebenso von Wachstum geprägt sein wird“, blickt Kirchmayr optimistisch in die Zukunft.

Innovation als der Treiber

„Wir setzen fortlaufend wichtige technologische Weichenstellungen für die weitere Entwicklung der TGW-Gruppe und vertrauen zudem voll und ganz auf die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter“, betont Kirchmayr. Dabei setzt das Unternehmen auf Innovation und technischen Fortschritt. Die Ideen kommen von innen: „Echte nachhaltige Veränderung kommt von innen, deswegen haben wir uns dazu entschieden, das großartige Potenzial unserer Mitarbeiter weiter zu nutzen. Als ersten Schritt bringen wir den Start-up Spirit in unser Unternehmen und gehen mit der Gründung eines eigenen Innovation-Labs auf die Suche nach neuen digitalen Geschäftsmodellen.“ Zwar unter den Fittichen des Mutterkonzerns, aber mit eigenen Strukturen und Dynamik, kann das Start-up in kurzen Etappen erforschen, entwickeln und gleichzeitig evaluieren.

Smart Glasses als der Clou

Mit den Smart Glasses ist TGW so ein Clou gelungen, durch ihren Einsatz sind die TGW-Techniker in der Kundenanlage unschlagbar geworden. „Unsere Techniker vor Ort sind mit Smart Glasses ausgestattet, also einer intelligenten Brille, über die sie mit den Fernwartungsteams verbunden sind und direkt in Echtzeit mit ihnen kommunizieren können. Damit sind wir in einer neuen Dimension der Fernwartung angelangt“, beschreibt Kirchmayr stolz das Augmented Reality Tool. Das Beste daran: die Servicetechniker nutzen die Smart Glasses mit großer Begeisterung, das Kundenfeedback ist durchgehend positiv.

Kundenanforderungen umsetzen

Eine Erfolgsgeschichte ist Tochterfirma TGW Robotics . Hausgerätehersteller Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) beauftragte Robotics zuletzt mit dem Neubau eines sogenannten Abstapelbahnhofs am deutschen Standort Dillingen. Die Anforderungen des weltweit zweitgrößten Hausgeräteherstellers waren selbst für TGW neu. „Unsere Mitarbeiter mussten auf einer Fläche von nur 150 Quadratmetern, das entspricht etwas mehr als der durchschnittlichen Größe eines Einfamilienhauses, eine kompakte Anlage bauen“, erinnert sich Kirchmayr. Leistungssteigerung, Kosteneffizienz und eine Anlage, die auch die nächsten Jahre „state of the art“ bleibt, waren Grundvoraussetzung für den Zuschlag als Generalunternehmer.

TGW Evolution Park

Im Mai 2018 beziehen knapp 700 Mitarbeiter das neue Headquarter in Marchtrenk. „Wir haben uns für höchste Standards und ein innovatives Smart-Office-Konzept entschieden. Wer von seinen Mitarbeitern das Beste erwartet, der muss ihnen auch ein Umfeld bieten, in dem es möglich ist, sein Bestes zu geben“, beschreibt Georg Kirchmayr das Konzept des Neubaus. Besonderer Wert wurde auf eine hochwertige Akustik gelegt. „Zusätzlich bauen wir einen hochmodernen „Showroom / Innovation Center“, in der wir unsere Lösungen zielgruppengerecht präsentieren können.“ Ein besonderes Anliegen war der Geschäftsführung zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Wir haben eine Krabbelstube und einen Kindergarten vorgesehen und möchten unseren Mitarbeitern dadurch ein wenig entgegenkommen – ebenso wie mit dem firmeneigenen Fitness-Center, dem Beachvolleyballplatz und dem Motorikpark“, so Kirchmayr.


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