Lehrbetrieb Gerstl-Bau mit Ineo ausgezeichnet
WELS. Die Firma Gerstl Bau hat den Ineo-Award in der Kategorie „Lehre mit Migration“ gewonnen. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Gala von der Wirtschaftskammer verliehen.

Das 1921 durch Baumeister Rudolf Gerstl gegründete Familienunternehmen mit seinen Standorten in Wels, Wien und Salzburg ist in vielen Bereichen des Hoch- und Tiefbaus tätig. Von den rund 300 Mitarbeitern am Standort Wels sind 27 Lehrlinge, entweder im IT-Bereich, als angehende Technische Zeichner oder als Betonfertigungstechniker. Die meisten, 21 der 27 jungen Mitarbeiter, werden zu Hochbauern und Betonbauern ausgebildet. Rund 50 Prozent der Lehrlinge haben einen Migrationshintergrund, schätzt Projektleiter Andreas Pupeter, der im Unternehmen für die Lehrlingsausbildung zuständig ist. Bedingt durch die Branche ist dieser Anteil höher als in anderen Firmen. „Unsere engagiertesten und motiviertesten Lehrlinge haben Migrationshintergrund“, stellt Pupeter fest.
Zusammenarbeit mit Jugend am Werk
In der Ausbildung arbeitet man mit „Jugend am Werk“ zusammen, einem Verein, der soziale Dienstleistungen anbietet. Dabei können Lehrlinge ihre Lehrzeit um ein Jahr verlängern, der Stoff aus der Berufsschule wird dabei auf vier Jahre aufgeteilt. Außerdem gibt es für alle Lehrlinge ein vierwöchiges internes Trainingsprogramm, wo viele praktische Fertigkeiten noch besser trainiert werden. Hier stehen den jungen Menschen interne Fachleute zur Verfügung.
Das Bauunternehmen sucht jedes Jahr mehrere engagierte Lehrlinge, sie zu finden ist nicht immer einfach.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden