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EBERSTALZELL. Die ersten 100 Tage im Amt sind für Bürgermeister Günther See wie im Flug vergangen. Auf den Weg gebracht wurden der flächendeckende Glasfaserausbau, die Straßenbeleuchtung in den neuen Siedlungen, der Spielplatz in der Wipfingerstraße, ein Blühstreifenprojekt oder eine Kanalsanierung.  

Günther See folgte im Mai Franz Gimplinger als Bürgermeister von Eberstalzell. Zuvor war er Vizebürgermeister. Foto: Gemeinde

Nach dem Amtsverzicht von Franz Gimplinger (er war 18 Jahre Bürgermeister) mit Ende März hat sein früherer Vizebürgermeister Günther See übernommen, am 20. Mai wurde er offiziell durch den Gemeinderat als Bürgermeister gewählt. Wie so oft sind die ersten 100 Amtstage ein Anlass für eine erste Betrachtung.

„Besonders stolz bin ich darauf, dass mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau durch die Firma Nöhmer nun begonnen wird“, nennt See das erste große, in die Wege geleitete, Projekt.

Weiters wurde die Errichtung der Straßenbeleuchtung in neuen Siedlungen beauftragt und der Planungsprozess für den Spielplatz in der Wipfingerstraße wurde gestartet.

Umweltschutz ist Anliegen

In enger Zusammenarbeit mit der Ortsbauernschaft hat die Gemeinde in den letzten Wochen eine Blühflächenaktion umgesetzt. Über 110.000 Quadratmeter an Blühflächen wurden angelegt um Bienen und anderen Insekten eine Nahrungsquelle zu bieten. „Der Umweltschutz ist mir ein wichtiges Anliegen. Jeder Beitrag dazu zählt. So bin ich auch stolz auf den Spatenstich für die Öko Arena in unserem Gewerbegebiet“.

Sorgsam gewirtschaftet

Die Gemeindeprojekte kosten aber auch Geld. „Selbstverständlich rechnen auch wir mit Einbußen bei Ertragsanteilen des Bundes und der Kommunalsteuer. Doch wir haben immer sorgsam gewirtschaftet und können unsere geplanten Vorhaben weiter abwickeln“, fügt der 61-jährige hauptberufliche Bürgermeister hinzu. Aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes und dem Gemeindepaket des Landes wird in Eberstalzell nun auch ein Kanalsanierungsprojekt verwirklicht.


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