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WELS. Drei Bauetappen sind noch zu bewältigen, dann ist auch der Nordring fertig. Doch es ist nicht ein Verkehrsprojekt, von dem hier die Rede ist, sondern vom Fernwärme-Projekt der eww.

Baustelle Nordring (Foto: dualpixel.photography)
Baustelle Nordring (Foto: dualpixel.photography)

Dieser führt von der WAV in der Mitterhoferstraße über die Ginzkeystraße/Flugplatzstraße in den Norden der Stadt bis zum Kreisverkehr Römerstraße/ Wallerer Straße. Spätestens im April ist dieses Projekt abgeschlossen: „Außer das Wetter macht uns noch einen Strich durch die Rechnung. Einmal standen die Arbeiten auch wegen einer Fliegerbombe still“, sagt eww Vorstand Wolfgang Nöstlinger. Aktuell wird das Wärmenetz zu über 80 Prozent durch Abwärme aus der Welser Abfallverwertung (WAV) versorgt, außerdem speisen das Biomasseheizwerk in Thalheim und eine Solaranlage am Messedach in das Wärmenetz der eww ein. Als Ausfallreserve dient eine Heißwasserkessel-Anlage mit zwei Kesseln am Standort Fernheizkraftwerk, wo auch ein Elektrodenkessel und ein Wärmespeicher mit 5000 Kubikmeter Inhalt betrieben werden. Durch den 2021 gestarteten Ausbau des Projektes Nordring sollen mit der Fertigstellung sogar über 55.000 Menschen mit Wärme versorgt werden können. „In unser Wärmenetz können verschiedene Wärmeerzeuger unabhängig voneinander eingespeist werden. Das verschafft der Welser Fernwärme eine enorme Vielseitigkeit und unseren Kunden diese hohe Versorgungssicherheit“, verspricht Nöstlinger.

 


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