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Wohnen als größte Sorge: SPÖ stellt Lösungen vor

Gerald Nowak, 23.06.2024 10:00

MARCHTRENK. Eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben der SPÖ brachte ein interessantes Ergebnis. Die Menschen machen sich im Hauruckviertel vor allem Sorge um das Thema Wohnen. Der SPÖ-Landtagsklub hat Lösungsansätze.

Heidi Strauss und Sabine Engleitner-Neu (Foto: SPÖ)
Heidi Strauss und Sabine Engleitner-Neu (Foto: SPÖ)

Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu stellte gemeinsam mit LAbg. Vizebürgermeisterin Heidi Strauss die Studie vor. Die Beiden wollen aber nicht nur kritisieren, sondern Wege aus der Krise anbieten. „Wir müssen den Wohnbau zu alter Budgetstärke zurückführen“, sagt Engleitner-Neu. Sie rechnet vor. 2009 lag das Wohnbaubudget bei 6,2 Prozent des Landesbudgets oder 340,2 Millionen Euro bei 4,9 Milliarden. „Dann kam Manfred Haimbuchner als Wohnbau-Landesrat. 14 Jahre später (2023) lag das Wohnbaubudget bei 320,3 Millionen Euro allerdings bei einem Landesbudget von 8,6 Milliarden Euro! Das entspricht einem Anteil von nur mehr 3,7 Prozent . Ein werthaltiges Wohnbaubudget im selben Budgetanteil wie 2009 wäre im Jahre 2023 533,8 Mio. Euro schwer gewesen! Wir könnten viele Wohnungen finanzieren“.

Strauss fordert eine Verdoppelung der Darlehenshöhe für private Eigenheime: „Damit junge Leute sich Eigentum schaffen können, wie ihre Eltern das getan haben.“ Es braucht eine Reparatur der Wohnbeihilfe – damit Wohnen für alle wieder leistbar wird, muss auch die Wohnbeihilfe aufgewertet werden. Wohnungen zu normalen Marktpreisen müssen wohnbeihilfenfähig sein.


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