Raiffeisenbank Wels zieht Bilanz: „Spiegel der Gesamtwirtschaft“
WELS. „Wir sehen positive Zeichen bei der Wirtschaft. Gerade die Region Wels ist industriell sehr stark geprägt“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Wels, Roland Hechenberger, bei einer Pressekonferenz. Deswegen ist die Bilanz 2025 auch ein „Spiegel der Gesamtwirtschaft“.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ist um fast 13 Prozent auf 17,8 Millionen Euro gestiegen. Die Bilanzsumme liegt knapp unter die Zwei-Millionen Marke gerutscht. 2024 waren es 2,03 Milliarden. 2025 bilanziert man mit1,994 Milliarden. Im langjährigen Schnitt bedeutet dies weiter ein hohes Wachstum. 2020 lag die größte Regionalbank unter den Raiffeisenbanken bei 1,621 Milliarden Euro Bilanz. Die Spareinlagen sind auf 1,604 Milliarden gesunken (2024: 1.638). Die Finanzierungsleistung ist mit 1.505 Milliarden annähernd gleich geblieben zum Vorjahr. „Wir legten 2025 einen Schwerpunkt auf die Wohnfinanzierung. Hier konnten wir eine Steigerung von 50 auf 300 schaffen. Dieser Bereich zieht an“, meint Hechenberger. Mit 42.241 Kunden konnte sich die Raiffeisenbank mit ihren elf Geschäftsstellen um fast 1.000 steigern. Der Fokus bleibe weiter auf regionale Unternehmen und Privatkunden. Die Kompetenz will man durch weitere Spezialisierungen erweitern.
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt im Fokus „auch wenn es ältere Herren in Amerika nicht wahrhaben wollen“, sagt Vorstand Michael Hag. Es gibt laufende Angebote an Finanzierungs- und Veranlagungsprodukten im Sinne der Nachhaltigkeitspräferenzen der Kunden. Der Fuhrpark ist zu 100 Prozent elektronisch. dazu kommt das große Engagement in der Region bei Vereinen und caritativen Einrichtungen.


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