Fachhochschule: Welser Forschung als Treiber für Wirtschaft und Green Jobs
WELS. Eine hochrangige Delegation der Europäischen Unio besuchte das Wasserstoffforschungszentrum der Fachhochschule in der Messestadt. Vor einem Jahr eröffnete diese auch von der EU finanzierten Einrichtung.

„Die Arbeit des Forschungszentrums beschleunigt nicht nur die Einführung von Wasserstoff als saubere Energiequelle, sondern schafft auch grüne Arbeitsplätze und fördert das Wirtschaftswachstum“, unterstreicht Johann Kastner, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der FH Oberösterreich und Mastermind des H2-Zentrums. Im Einklang mit den Zielen des Just Transition Fund (JTF) der EU werde das Projekt Oberösterreich dabei helfen, die sozioökonomischen Auswirkungen des Übergangs zur Klimaneutralität zu bewältigen.
Besuch
Zusammen mit einer hochrangigen Delegation ließ sich Nicolas Gibert-Morin, Leiter des Referats REGIO.F.2 bei der Europäischen Kommission in der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung, die Infrastruktur ebenso wie die ersten Forschungsprojekte vor Ort erklären. Gibert-Morin ist für alle EU-Regionalfördermittel für die Länder Österreich, Deutschland und die Niederlande zuständig. Für das Welser Forschungszentrum wurden in einem ersten Schritt 11,6 Mio. Euro von Land und EU aufgewendet.
Anwendungen zu erforschen
Das Projekt HyBRID - für das 9,8 Millionen dieser 11,6 Millionen Euro direkt aus dem JTF bereitgestellt werden - zielt darauf ab, Anwendungen für Wasserstoff zu erforschen sowie kleine und mittlere Unternehmen, die in treibhausgasintensiven Branchen tätig sind, bei der Entwicklung nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Produktionsverfahren zu unterstützen.








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