Biathlet Landertinger landet Bronze-Coup im Einzel in Antholz
WENG/ANTHOLZ. Biathlet Dominik Landertinger, der in Braunau geboren wurde und die ersten Jahre seines Lebens in Weng verbrachte, holte sich im Einzel-Bewerb über 20 Kilometer bei der Weltmeisterschaft in Antholz völlig überraschend die Bronzemedaille.

In einer Saison, die bisher vor allem von Rückschlägen und schlechten Ergebnissen geprägt war, holte sich Biathlet Dominik Landertinger, der gebürtig aus Braunau stammt und die ersten Jahre seines Lebens in Weng lebte, sensationell die Bronzemedaille in der 20 Kilometer Einzeldistanz im italienischen Antholz. „Die Freude ist riesengroß, es ist ein Wahnsinn, dass die Leistung gerade am Tag X genau gepasst hat, ich hätte mich nicht mehr über die Medaille freuen können“, meinte der 31-jährige Landertinger, der mittlerweile in Hochfilzen lebt und trainiert zu seiner mittlerweile fünften WM-Medaille. Der Österreicher musste sich dabei nur den beiden Ausnahme-Athleten Martin Fouurcade (Frankreich) und Johannes Thingnes Bö (Norwegen) geschlagen geben. „Das war eine sehr hart erarbeitete Medaille, gerade weil im Vorfeld sehr wenig funktioniert hat, sowohl gesundheitlich als auch formtechnisch und somit ist das schon die Medaille für die ich mich am meisten anstrengen musste“, meinte Landertinger gegenüber Tips.
Sogar schon an Karriereende gedacht
Aufgrund der Nachwehen einer Bandscheibenoperation dachte der 31-Jährige vor kurzem gar schon über ein vorzeitiges Karriereende nach. Ins Innviertel nach Weng hat Landertinger mittlerweile nur noch wenig Kontakt. „Ich habe noch Verwandtschaft in Weng und auch Freunde der Familie, ich komme aber nur noch sehr, sehr selten hin“, erklärt der Medaillengewinner.
Auch in der morgigen Herrenstaffel und dem Massenstart am Sonntag rechnet sich Landertinger noch gute Chancen, vielleicht sogar auf erneutes Edelmetall, aus.


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