Philipp Blom spricht beim Euregio-Forum in Zell über „Die kleine Eiszeit“
ZELL/PRAM. Am 21. März um 19 Uhr geht das diesjährige Euregio-Forum im Schloss Zell an der Pram über die Bühne, dieses Mal mit einem Vortrag des Wissenschaftlers und publizistischen Allrounders Philipp Blom über „Die kleine Eiszeit. Ein historisches Experiment über die gesellschaftspolitischen Auswirkungen des Klimawandels im 17. und 21. Jahrhundert“.

Das Euregio-Forum ist die Veranstaltungsreihe der Inn-Salzach-Euregio, bei der die Auseinandersetzung mit den großen Themen der heutigen Gesellschaft im Mittelpunkt steht. Als die kleine Eiszeit wird die Zeit von 1570 bis 1700 bezeichnet. Damals hatte es Temperaturrückgänge gegeben, die fatale Hungersnöte in Mitteleuropa nach sich gezogen haben.
Historisches Experiment
Das historische Experiment von Philipp Blom – Schriftsteller, Journalist und Wissenschaftler in einer Person – bezieht sich auf die gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieses Klimawandels im 17. Jahrhundert und zieht Parallelen ins 21. Jahrhundert. Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn man die natürlichen Umstände verändert, man zum Beispiel die Temperatur um zwei Grad senkt? Was blüht, was vertrocknet dadurch? Es ändert einfach alles. Die heutige Gesellschaft befindet sich in solch einem Prozess des Klimawandels. Was wird sich für sie verändern? Seit 2006 lebt Blom in Wien. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er journalistisch tätig und moderiert die Sendung „Von Tag zu Tag“ auf dem österreichischen Kultursender Ö1.
Anmeldung
Anmeldung unter 07722/65100-8149 oder verena.schiessl@rmooe.at
Die Teilnahme ist kostenlos.


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