„Alles Natur“ heißt es heuer bei der Herbst- und Winterdekoration

Victoria  Preining Tips Redaktion Victoria Preining, 24.10.2018 11:20 Uhr

OÖ. Sowohl der Herbst als auch der kommende Winter stehen, nicht nur was Deko betrifft, ganz im Zeichen von „Lagom“ und Naturmaterialien.

„Es geht darum, die goldene Mitte zu finden“, sagt Petra Winkler von Zimmer, Kuchl, Kabinett am Linzer Hauptplatz. Hintergrund ist der mittlerweile bekannte Nachfolger des „hygge“-Trends: „Lagom“. Sowohl der überladenere Stil von hygge, als auch der Trend zum eher puristischen und minimalistischen Wohnen wird wieder weniger. Stattdessen geht es heuer laut der Fachfrau – nicht nur bei der Deko, sondern allgemein – darum, die eigene Mitte zu finden.

„Meistens geht es im Vorfeld ja um unser Leben. Je nachdem wo man gerade im Leben steht, bestimmt das auch, wie man wohnt. Unser Umfeld zu gestalten, ist nichts anderes als ein Ausdruck von dem, wie man sich fühlt. Egal in welcher Epoche, es ist immer ein Ausdruck eines Lebensgefühls“, so Winkler.

Gemütlichkeit im Fokus

„Das wichtigste Thema heuer für Herbst und Winter ist das Thema Gemütlichkeit. Also Gemütlichkeit in all seinen Facetten. Es wird aber vielleicht nicht mehr so kitschig und kuschelig wie bei hygge, sondern ein bisschen reduzierter“, so die Fachfrau. Passend zum Thema Gemütlichkeit sind auch dieses Jahr wieder Kerzen, vor allem als Kerzenlicht-Arrangements, besonders beliebt.

Total „Natürlich“

Ganz großes Thema heuer: die Natur. „Es geht um Nachhaltigkeit und um Natürlichkeit. Es kommen ganz viele natürliche Materialien zum Einsatz wie Holz, Wolle und Filz. Da merkt man eine ganz wertvolle Tendenz in diese Richtung“, so Winkler. Auch bei den Farben zieht sich dieses Thema durch. Modern sind erdige Farbtöne, die nur punktuell mit roten, gelben oder orangen Farbtupfern aufgepeppt werden.

Weihnachten ist persönlich

Auch die diesjährige Weihnachtsdeko wird von der Natur beeinflusst. Als Inspiration dient vor allem der Wald: Holz, Zapfen und Nadelgehölzer werden weihnachtlich in Szene gesetzt. Besonders „in“ ist heuer außerdem die Farbe Silber, die entweder mit kühlen Farbtönen wie Blau und Grün, mit Aubergine oder untypischerweise auch mit Rot kombiniert wird. Dazu komme alles, was mit Laternen, Windlichtern und Kerzen zu tun hat. Auch Skulpturen, etwa von Engeln oder Hirschen, sind wieder zurück. Auch diese werden heuer aus natürlichen Stoffen hergestellt.Ebenfalls ein Revival erleben die klassischen Zapfenmännchen. Weiters im Fokus steht die Farbe Weiß. Andere Farben werden auch hier nur punktuell eingesetzt.

Trotz aller Trends ist Winkler übrigens von einer Sache fest überzeugt: „Zu Weihnachten ist eigentlich alles erlaubt. Weihnachten ist ein persönliches Fest, das man auch persönlich gestalten kann. Weihnachten sollte man zelebrieren, da darf man ruhig einmal auf den Putz hauen!“

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