Hohe Kosten als Hürde beim barrierefreien Umbau

Romana Schibany Romana Schibany, Tips Redaktion, 15.03.2019 09:00 Uhr

OÖ. Mit zunehmendem Alter oder durch einen Unfall kann die Fortbewegung in den eigenen vier Wänden zum Hürdenlauf werden. Ein barrierefreier Umbau ist oft die Lösung.

Vor diesem schrecken aber viele zurück, denn er geht meist mit viel Arbeit und hohen Kosten einher.

Vor Umbau um Förderung ansuchen

Besonders wichtig bei einem geplanten Umbau ist es, immer vor Beginn der Umbaumaßnahmen um Förderungen anzusuchen. Förderungen als finanzielle Unterstützung bieten folgende Stellen: die Abteilung Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich und die Landesstelle des Sozialministeriumservice.

Kostenvoranschlag wichtig

Um eine Förderung zu beantragen, wird auch ein Kostenvoranschlag der Umbaumaßnahmen benötigt. Normalerweise von zwei Anbietern, um das günstigere Angebot festzustellen. Im Kostenvoranschlag sind die expliziten Kosten für „behindertengerechte Umbauten“ anzuführen, da nur diese gefördert werden. Achtung: Eigenleistungen oder reine Materialkosten können nicht eingereicht werden.

Erst wenn der Finanzierungsplan steht, sollte man das Bauvorhaben starten. Bei Mietobjekten ist außerdem die Zustimmung der Hausverwaltung oder des Eigentümers nötig. Weiters ist eine Genehmigung der geplanten Umbaumaßnahmen durch die Baupolizei notwendig, um den Sicherheitsvorschriften wie etwa dem Brandschutz zu entsprechen.

Weitere Informationen über Fördermöglichkeiten bietet die Abteilung Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich unter der Telefonnummer 0732/7720-14151.

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