BMW iX3: Testfahrt nach Venedig

Motor | fahrfreude.cc Motor | fahrfreude.cc, Tips Redaktion, 13.07.2021 17:27 Uhr

Wenn sich ein sportlich ambitionierter Premiumhersteller der E-Mobilität zuwendet, sind die Erwartungen hoch. Der BMW iX3 erfüllt sie alle. Für Hersteller mit einem klar definierten Image birgt die E-Mobilität gewisse Tücken. Gilt es doch seine treuen Fans nicht zu vergrämen, gleichzeitig aber auch das Neue schmackhaft zu machen.

Wenn sich ein sportlich ambitionierter Premiumhersteller der E-Mobilität zuwendet, sind die Erwartungen hoch. Der BMW iX3 erfüllt sie alle.Für Hersteller mit einem klar definierten Image birgt die E-Mobilität gewisse Tücken. Gilt es doch seine treuen Fans nicht zu vergrämen, gleichzeitig aber auch das Neue schmackhaft zu machen. BMW als sportliche Marke bis in den kleinsten Zeh ist darin geübt, immerhin wurden auch Dreizylinder und Frontantrieb letztlich wohlwollend akzeptiert. So oder so ähnlich wird es auch mit dem iX3 sein, soviel scheint sicher.

Zumindest haben die Bayern alles reingepackt, was aktuell im eigenen Haus gut und teuer ist. Der X3 an sich ist ja unbestritten eines der besten SUV´s am Markt. Dementsprechend hat BMW ihn auch mit allen möglichen Antrieben gesegnet, der iX3 ist hier quasi der finale Akt. Dabei nutzt er klarerweise alle DNA-bedingten Vorzüge wie feine Platzverhältnisse, perfekte Verarbeitung, tolle Bedienung und einige sehr verlockende Extras.

So gesehen ist einem der BMW iX3 in der ersten Sekunde vertraut. Außen machen lediglich die auffälligen optionalen 20„-Aerodynamikräder und diverse blaue Details auf den elektrischen Antrieb aufmerksam. Im Interieur ist es ganz ähnlich, es ist wie nach Hause kommen, nur, dass die Gattin an einigen Stellen blau ausgemalt hat. Es ist ein sehr entspannter Zugang zur E-Mobilität, nichts scheint erzwungen. Im besten Sinne könnte man sagen, der BMW iX3 ist ein ganz normaler X3.

Wäre da nicht sein Motor, seines Zeichens ein 286 PS starker E-Antrieb. Die Leistung entspricht, gewollt oder nicht, genau jener des seligen BMW M3 aus den 90er Jahren. Dazu gesellt sich noch ein Hinterradantrieb, womit dann auch der letzte BMW-Jünger seinen positiven Zugang zum iX3 findet. Und weil es so schön ist, wollen wir an dieser Stelle noch das optionale adaptive M Fahrwerk, die Sportsitze und das Sportlederlenkrad erwähnen.

Klare Sache, der BMW iX3 ist ein fahrdynamischer Hochgenuss. 400 Newtonmeter schieben kräftig an, beschleunigen in 6,8 Sekunden auf 100 km/h, im Sport-Modus mit einem nicht unwitzigen künstlich generierten Motorsound. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk ist ein weiterer Garant für freudvolle Momente. Wobei hier auch die starke und vorausschauende Rekuperation ein lässiger Partner ist. Sie ist absolut zuverlässig und eine der Stärken des Antriebes, ermöglicht sie doch bremsfaules und gleichzeitig energiegewinnendes Fahren.

Testfahrt nach Venedig

Besonders Überland, wie wir auf unserer Tour nach Venedig lernten. Hier ist die Heimat des BMW, hier werden die laut Anzeige 400 Kilometer Reichweite zur Realität. Inklusive Fahrspaß wohlgemerkt. Erst auf der Autobahn begann die Reichweite stärker zu schrumpfen. Angesichts einer Ladeleistung von bis zu 150 kW aber kein Problem, in einer knappen halben Stunde ist der 80 kWh große Akku wieder zu 80% voll. Und wenn am Ende der Strecke das “Blitz„ Premium-Parkservice mit eigenen Ladestationen und Shuttleboot ins Hotel Kempinski San Clemente wartet, stellt sich nicht mehr die Frage ob einen BMW iX3 kaufen. Sondern wann und um wieviel. Hier die Antwort auf Zweiteres: ab EUR 66.950,00.

 

 

Echt lässig: Ein BMW ist ein BMW ist ein BMW.

 

Echt stressig: Er kostet keine Kleinigkeit.  

 

Echt fett: Klassisches wie iDrive-Controller, großes Head-up Display.  

 

Echt jetzt: Wie greifbar dank Wegfall der NoVa die vielen Extras sind. 

 

 

Daten BMW iX3 Impressive

Motor: 80,0 kWh Lithium-Ionen-Batterie

Leistung: 286 PS

Max. Drehmoment: 400 Nm

Reichweite: ca. 400 km

Vmax: 180 km/h

0 auf 100 km/h: 6,8 Sek

Preis ab EUR 66.950,00

 

 

San Clemente Palace Kempinski

Das San Clemente Palace Kempinski liegt auf einer Privatinsel mitten in der Lagune von Venedig, nur eine kostenlose, zehnminütige, private Bootsfahrt vom Markusplatz entfernt. Die Kirche San Clemente, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, erinnert Besucher an die Klostersiedlung, die hier einst gedieh. Das Hotel liegt in einem jahrhundertealten Park, verfügt über antike Innenhöfe und ist ein perfekter Zufluchtsort, dessen Zimmer und Suiten einen atemberaubenden Blick auf Venedig, die Lagune, die Gärten oder die Innenhöfe bieten.

 

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