Kinderfreunde Innviertel fordern Umdenken beim Schenken
BRAUNAU. Die Kinderfreunde Innviertel wollen mit einer neuen Kampagne für ein Umdenken beim Schenken sorgen. Sie wollen die Lanze für gut erhaltenes gebrauchtes Spielzeug brechen.

Die vorweihnachtliche Kampagne der Kinderfreunde „Augen auf beim Spielzeugkauf“ hat bereits eine langjährige Tradition. Wurden bisher vor allem Gewaltspielzeuge thematisiert, so sind es heuer gebrauchte Spielzeuge. Gut erhaltenes und geliebtes Spielzeug soll ruhig wiederverschenkt werden dürfen.
„Wir spüren einen sich wandelnden Zeitgeist. Es zählt die Qualität des Geschenks, unabhängig von der Originalverpackung“, erklärt die Mattighofnerin Sonja Löffler, Geschäftsführerin der Kinderfreunde Innviertel, den Zweck hinter der Kampagne. Natur und die Geldbörse profitieren nach Ansicht der Kinderfreunde von den „Geschenken mit Geschichte“, aber auch die Kinder, denn es sei nicht die Menge an Geschenken, die sie glücklich macht, sondern das für sie passende Geschenk. „Kinder verdienen sich liebevoll ausgewählte Geschenke und damit die Auseinandersetzung mit ihren Besonderheiten. Das ist ein Ausdruck davon, dass man jemandem wichtig ist. Und dieses Gefühl stärkt Kinder und Erwachsene“, ist Löffler überzeugt
Vorher abklären
Werden jedoch nicht die eigenen Kinder beschenkt, sollte vorher mit den Eltern abgeklärt werden, ob das Verschenken eines gebrauchten Spielzeuges in Ordnung ist. Zudem sollten die Eltern das Thema auch mit ihrem Kind besprechen, raten die Kinderfreunde.


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