„Das Innviertel hat viele Schätze, aber die sind oft gut versteckt“
INNVIERTEL. In einem Gemeinschaftsprojekt mit LEADER und dem Lions Club Ried veröffentlichte der Botaniker Michael Hohla ein umfassendes Werk über die Innviertler Pflanzenwelt.

Vor 20 Jahren entdeckte Michael Hohla seine Leidenschaft für die Botanik. Sein Steckenpferd ist dabei die Pflanzenwelt seiner Heimat, dem Innviertel. Ob Ibmer Moor, Europareservat Unterer Inn, Sauwald oder Kobernaußerwald – die Region ist geprägt von markanten Naturräumen mit einer vor Vielfalt strotzenden Pflanzenwelt. Ihr Kapital sei aber auch die einzigartige Landschaft und seine Bewohner, erklärt Hohla. Über 140.000 Datensätze hat er in den letzten zwei Jahrzehnten gesammelt. In Zusammenarbeit mit den LEADER-Regionen „Oberinnviertel-Mattigtal“, „Mitten im Innviertel“ und „Sauwald-Pramtal“ sowie dem Lions Club Ried veröffentlichte er jetzt sein gesammeltes Wissen in dem 450-seitigen Buch „Das Innviertel – Landschaft und Pflanzen“.
Kein Pflanzenbestimmungsbuch im klassischen Sinn
Dabei handelt es sich jedoch um kein Pflanzenbestimmungsbuch im klassischen Sinn. Vielmehr nahm Hohla auch die Geologie, Geschichte, Kultur und Volkskunde der Region unter die Lupe und versuchte, schwierige Inhalte einfach zu erklären. Außerdem untersuchte er viele ungewöhnliche Orte wie Friedhöfe oder Deponien. Für ihn ist das Buch seine persönliche „Schatzkiste“, denn Schätze gäbe es im Innviertel viele, nur oft seien sie sehr gut versteckt.
Erlös geht an Kinderschutzzentrum
Das Buch geht an alle Schulen und Bibliotheken des Bezirks. Außerdem ist es gegen eine freiwillige Spende im LEADER-Büro im Techno-Z Braunau erhältlich. Der Spendenerlös geht an das Kinderschutzzentrum Inn-viertel.


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