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BRAUNAU. Am Palmsonntag begann die Karwoche und Ostern steht damit vor der Tür – das wichtigste Fest der christlichen Kirchen. Warum dies gefeiert wird und welche Bräuche daraus entstanden sind, nahm Tips unter die Lupe.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Ostereier, Osterlamm und natürlich der Osterhase – Dinge, die jedes Kind mit dem Osterfest in Verbindung bringt. Doch warum wird dieses überhaupt gefeiert? Im Mittelpunkt stehen das Leiden, das Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus, die in der heiligen Karwoche vor Ostern in der Liturgie dargestellt werden. Sie beginnt mit dem Palmsonntag, an dem mit Palmbuschen und einer Prozession an den von seinen Anhängern bejubelten Einzug Jesu in Jerusalem gedacht wird. Dieser Jubel steht in bitterem Kontrast zu den dramatischen Geschehnissen – Verhaftung, Leiden und Tod Jesu am Kreuz –, derer insbesondere am Karfreitag gedacht wird. Ihm folgen die österlichen Tage, an denen der Hinübergang vom Tod zur Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird.

Bedeutung von Osterhase, Osterlamm und Co.

Aber was hat das nun mit dem Osterhasen zu tun? Eine Deutung der Verbindung des Hasen zu Ostern ist, dass der Hase nicht „schläft“, weil er mit offenen Augen schläft. Weil auch Christus im Tode nicht entschläft, gilt er als Zeichen der Auferstehung. Ebenso wie das Ei, das in allen Kulturen als Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit steht. Das verletzliche Lamm hat in der Bibel eine wichtige Bedeutung, so wird auch Jesus Christus als Lamm Gottes bezeichnet.

Erster Sonntag nach dem Frühlingsvollmond

Übrigens: Das Osterfest wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Dadurch hat der Ostertermin eine Schwankungsbreite von fünf Wochen. Mit dem 1. April fällt der Termin heuer sehr früh.


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