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BEZIRK BRAUNAU. Das Miteinander stand bei der Bezirkstagung der Feuerwehr in Burgkirchen im Vordergrund. Dabei wurde nicht nur ein Blick auf die Bilanz 2018 geworfen (Tips berichtete bereits), sondern auch über aktuelle und zukünftige Themen gesprochen.

Foto: Reiter
Foto: Reiter

„Gemeinsam Herausforderungen meistern – mit diesem Grundsatz blicken wir in die Zukunft“, betonte Bezirkskommandant Josef Kaiser nach seinem Jahresrückblick bei der Bezirkstagung der Feuerwehr. Das Gemeinsame stand auch bei einer anschließenden Diskussionsrunde mit Bürgermeister Franz Zehentner und Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer (WKO) Braunau Klaus Berer im Vordergrund. „Ich bedanke mich im Namen der gesamten Wirtschaft im Bezirk für den Einsatz der Feuerwehr“, betonte Berer. Die Firmen würden besonders die Tatkraft und die Handschlagqualität der Menschen hier schätzen und ein sehr gutes Bild von der Feuerwehr haben.

Flexible Regelungen zur Freistellung bei Einsätzen

Zum vieldiskutierten Thema Dienstfreistellung erklärte er, dass es in vielen Firmen bereits flexible Regelungen gäbe. Eine gesetzliche Regelung könne er sich aber nicht vorstellen, da diese nicht generell auf alle Betriebe umsetzbar sei. Auch Zehentner weiß, es gibt viele Möglichkeiten, Beschäftigte für Einsätze freizustellen. Als Bürgermeister von Kirchberg befasst er sich derzeit mit der sogenannten Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung (GEP), die die Feuerwehr derzeit gemeinsam mit allen Gemeinden des Bezirks umsetzt: „Das ist sehr wichtig für die Gemeinden. Zwar ist es viel Arbeit, aber es steckt Sinn dahinter.“


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