Sieben Jahre nach Landesausstellung lebt Städtefreundschaft wieder auf
BEZIRK BRAUNAU/BURGHAUSEN. Die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert“ war 2012 ein voller Erfolg. Darüber sind sich die Vertreter der drei durchführenden Städte Braunau, Mattighofen und Burghausen auch bei einem Treffen sieben Jahre später noch einig.

Sieben Jahre nach der grenzübergreifenden Landesausstellung mit über 330.000 Besuchern luden die Bürgermeister Hannes Waidbacher, Friedrich Schwarzenhofer und Hans Steindl zu einem freundschaftlichen Treffen mit den engsten Wegbereitern. Gemeinsam ließen sie das Großereignis noch einmal Revue passieren und waren sich einig: Sie würden alles wieder genauso machen.
Freundschaft entstanden
Nicht nur, dass die Region dadurch einen deutlichen Aufschwung erfuhr, auch eine tiefe Freundschaft sei in dieser Zeit zwischen den drei Städten entstanden. „Es hat sich gezeigt, dass wir zusammengehören. Die Vorbereitung und Durchführung der Landesausstellung waren eine sehr intensive Zeit. Alleine hätten wir das nicht geschafft“, betont Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher. Auch die zweite Bürgermeisterin von Burghausen, Christa Seemann, lobte die gute Zusammenarbeit von Beginn an. Die gute Stimmung sei auch beim Wiedersehen sofort wieder spürbar gewesen.
Nachhaltige Investitionen
Im Rahmen der Landesausstellung wurden unter anderem knapp 14 Millionen Euro in die Sanierung der Schlösser Ranshofen und Mattighofen investiert, die heute für Landesmusikschule und Standesamtverband beziehungsweise für Gemeindeamt und Schlossgastronomie nachhaltig genutzt werden. Auch die Bereiche Kultur und Tourismus hätten, wie auch die Wirtschaft und das Vereinsleben, nachhaltig von der Landesausstellung profitiert und der Bekanntheitsgrad wurde deutlich gesteigert, berichten die Städtevertreter. Für Burghausen sei die Landesausstellung außerdem ein wichtiger Initiator gewesen, um sich mit der historischen Bedeutung von Oberösterreich für die Burg zu beschäftigen, schließlich sei dies damals wie heute ein wichtiger Wirtschaftsraum gewesen.
Tourismusverband vereint
Durch den neuen grenzübergreifenden Tourismusverein Entdeckerviertel sind die drei Städte nun erneut miteinander verbunden. Derzeit werden auch einige gemeinsame Ideen ausgearbeitet, wie es heißt. Einer erneuten Zusammenarbeit in dieser Form stehen jedenfalls alle Beteiligten positiv gegenüber. Sie sind stolz darauf, eine Großveranstaltung wie die Landesausstellung gemeinsam so erfolgreich über die Bühne gebracht zu haben.
Freundschaft weitervertiefen
Bis zum nächsten Treffen sollten keine sieben Jahre mehr vergehen, waren sich alle einig. Unter Zustimmung aller Anwesenden betonte Mattighofens Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer, dass die Freundschaft zwischen den Städten weiter vertieft und auch in Zukunft weiter bestehen soll. „Wenn es in Europa eine Region gibt, die zeigt, wie gut es funktionieren kann, dann unsere“, ergänzt Waidbacher.


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