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BRAUNAU. Beim Wettbewerb „greenstart“ des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Umweltministerium sind zwei Ranshofner mit ihrer Business-Idee ganz vorne dabei. Mit der Produktion von ihrem nachhaltigen Fischfutter EcoFly wollen sie die Welt ein kleines Stück besser machen.

Michael Forster und Simon Weinberger züchten Larven für ihr Fischfutter EcoFly. Foto: EcoFly
Michael Forster und Simon Weinberger züchten Larven für ihr Fischfutter EcoFly. Foto: EcoFly

Insgesamt zehn aufstrebende Ideen zur CO2-Einsparung befinden sich im Wettbewerb gegeneinander. Die Ranshofner Michael Forster und Simon Weinberger waren auf der Suche nach einem nachhaltigen Produktionsweg von Fischmehl und gehen nun mit ihrem Fischfutter EcoFly ins Rennen.

Dafür züchten sie die Larven der Schwarzen Soldatenfliege, die jede Art von pflanzlichem Abfall, wie zum Beispiel Gemüsereste, mit großem Appetit verputzen. Diese eiweißreichen Tiere wachsen sehr schnell und können auf kleinster Fläche nahezu energieneutral gezüchtet werden. Das Futter, welches aus den Larven produziert wird, schmeckt wiederum Forellen, Lachsen und Heilbutt besonders gut. Als Nebenprodukt fallen Kompost und Fett an. Während das Fett als Ersatz von Palmöl in der Kosmetikindustrie Verwendung findet, eignet sich der Kompost für den eigenen Gemüsegarten.

Bis zum 20. Oktober konnte die Öffentlichkeit bei einem Online-Voting mitentscheiden, welche der insgesamt zehn nachhaltigen Ideen die besten sind. Bei der großen „greenstart“ Preisgala am 20. November in Wien entscheidet dann eine Fachjury, wessen Pläne zum Umweltschutz mehr Früchte tragen. Die Erfinder der drei besten Ideen werden mit einem Preisgeld von je 15.000 Euro belohnt und erhalten den begehrten Titel „greenstar“.


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