Starke Leistungen beim Bezirks-Nassleistungsbewerb
ESTERNBERG. Der Löschzug Wetzendorf der Feuerwehr Esternberg führte den 21. Bezirks-Nassleistungsbewerb des Bezirkes Schärding durch. Außerdem hatten die Wetzendorfer einen weiteren Grund zum Feiern: ihr Feuerwehrhaus konnte nach umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten gesegnet und in Betrieb genommen werden.

Bei Temperaturen um die 30 Grad zeigten insgesamt 29 angetretene Bewerbsgruppen einen spannenden Wettkampf um jede Sekunde unter den strengen Augen der Bewerterteams. Der Nassbewerb unterscheidet sich zu den herkömmlichen Bewerben insofern, dass die Bewerbsteilnehmer am Ende der Bewerbsbahn mit einem Wasserstrahl ein Ziel treffen müssen. Ein möglichst fehlerfreier Lauf ist, um das Wasser an das Ende der Bewerbsbahn zu transportieren, fast notwendig. Eine offene Kupplung bzw. jegliche Fehler kommen schnell zum Vorschein.
Den ersten Platz in der Wertung Bronze sicherte sich die Feuerwehr Dorf an der Pram vor der Feuerwehr Matzing. In der Wertung Silber erreichte die Feuerwehr Pimpfing den ersten Platz vor der Feuerwehr Eggerding. Ein besonderes Highlight brachte die Bewerbsgruppe der FF Nußbaum, Bezirk Ried/Innkreis, mit. Sie absolvierten den Bewerb mit einer Tragkraftspritze aus dem Jahre 1949 und sorgten hiermit bei so manchen Zuseher für staunende Augen.
Bezirks-Feuerwehrkommandant Stellvertreter und zuständiger Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer Günter überreichte bei der Schlussveranstaltung mit Vertretern aus Politik die Preispokale und gratulierte allen Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen. Dank und ein großes Lob für die mustergültige Vorbereitung und Durchführung erging an die Mitglieder der Feuerwache Wetzendorf mit Zugskommandant Josef Ludhammer. Eine detaillierte Ergebnisliste ist unter www.bfkschaerding.at zum Download verfügbar.
Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses
Die Feuerwache Wetzendorf feierte aber auch die Segnung des erweiterten Feuerwehrhauses. Die Erweiterung und Sanierung war notwendig, da die Florianis weder eine Heizung hatten und daher das Löschwasser im Fahrzeug mit Frostschutz behandelt werden musste, und auch der Aufenthaltsraum nicht mehr den Anforderungen einer modernen Kommandostelle entsprach und stark von Schimmel befallen war. Besonders hervorzuheben ist, dass es beim Fest anstatt der Gastgeschenke für die Feuerwehren eine Spende von 1000 Euro an das vom Sturm so schwer getroffene Haibach in Freinberg gab. Der Scheck wurde dem Vize-Bürgermeister von Freinberg Erwin Ortanderl übergeben.


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