Niki Mayr-Melnhof führt vor den letzten Sonderprüfungen - Lokalmatadore auf Podestkurs
BEZIRK FREISTADT. Niki Mayr-Melnhof wurde seiner Favoritenrolle gerecht und führt nach 13 von 16 Sonderprüfungen bei der 33. Int. Lietz Sport Jännerrallye. Der Steirer im Ford Fiesta R5 dominierte den nach zwei Jahren Pause wiederbelebten Rallye-Klassiker im Mühlviertel spätestens nach dem Ausfall von Lokalmatador Martin Fischerlehner klar.

Lob setzte es für den Leader natürlich auch von Teamchef Beppo Harrach: „Niki macht hier einen ganz exzellenten Job. Die Jännerrallye als Debütant so souverän zu absolvieren, ist ein Zeichen von Klasse. Vor allem in der Früh waren die vereisten Prüfungen echte Herausforderungen, da haben Jännerrallye-erfahrenere Piloten weit größere Probleme gehabt. Zwei Dreher haben Niki noch zusätzlich Zeit gekostet, aber fehlerfrei kommt hier sowieso keiner durch.“
Lange Zeit hielt der Mauthausener Simon Wagner im 25 Jahre alten Mazda 323 sensationell mit dem Favoriten mit, doch ab SP 7 baute Mayr-Melnhof seinen Vorsprung kontinuierlich auf mittlerweile fast zwei Minuten aus. Allerdings hatte Simon Wagner gegen Ende des ersten Tages mit großen Getriebeproblemen zu kämpfen.
Mit Johannes Keferböck (Ford Fiesta R2) liegt ein weiterer Lokalmatador auf Platz drei und somit auf einem Podestplatz. Auch die zwischenzeitlichen Plätze vier (Ernst Haneder/Mitsubishi Evo IX) und fünf (Gerhard Aigner/Ford Fiesta R5) gingen ins Mühlviertel.
Die nächste Sonderprüfung 14, Bad Zell-Tragwein Aisttal, startet kurz nach Mittag. Danach folgt noch Unterweißenbach (SP 15) und die Power Stage Arena Königsweisen-Haid (SP 16). Die offizielle Siegerehrung findet am Abend in der Messehalle Freistadt statt.


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