41 Baustellen sorgen im Frühjahr und Sommer für Verzögerungen

Anna Stadler Anna Stadler, Tips Redaktion, 13.05.2019 17:33 Uhr

Großraum Linz. Wie jedes Jahr gibt es auch im Frühjahr und Sommer 2019 auf den Straßen in und um Linz wieder zahlreiche Baustellen. Diese sorgen sowohl für Linzer als auch für Pendler für Verzögerungen.

Mit 41 Baustellen werden sogar um drei mehr als 2018 abgewickelt. Die ersten Arbeiten sind schon abgeschlossen. So wurden im April entlang der B127 Rohrbacher Straße bei Linz/Puchenau an zwei Stellen Felsräumungsarbeiten durchgeführt. Auch die Arbeiten beim Bannwald entlang der B129 Eferdinger Straße sind bereits abgeschlossen. Die meisten Baustellen werden jedoch im Sommer in Angriff genommen, da die damit verbundenen Bauarbeiten nicht ganz ohne Verkehrsbeeinträchtigung vonstattengehen werden. „Die Arbeiten werden nach Möglichkeit zu verkehrsarmen Zeiten vorgenommen. Die meisten Baustellen, die eine höhere Verkehrsbeeinträchtigung nach sich ziehen könnten, werden in den Sommerferien abgewickelt“, erklärt der Linzer Infrastruktur-Referent Vizebürgermeister Markus Hein.

Autobahn-Baustellen

Südlich von Linz wird schon seit März auf der A1 West Autobahn zwischen den Knoten Linz und Haid eine Lärmschutzwand errichtet. Die Folgen davon sind unter anderem eine Reduzierung der Spurbreiten, Spursperren und teilweise kurze Anhaltungen. Die Arbeiten werden noch bis Juni 2019 dauern.

Auch auf der A7 Mühlkreis Autobahn bei der Anschlussstelle Industriezeile gibt es im Mai Bauarbeiten. Es wird der Belag saniert.Auch an der A26, dem Linzer Westring, wird fleißig gearbeitet: Hier entsteht eine der drei neuen Donaubrücken.

Der Ausbau der A7 Mühlkreis Autobahn und der Neubau der Bypassbrücken bringt noch bis voraussichtlich März 2020 Einschränkungen für den Verkehr.

Einschränkungen in der Stadt

Neben den drei parallel laufenden Brückenbaustellen an der Donau – Westring, Voestbrücke und Eisenbahnbrücke – erfolgen auch im Stadtgebiet zahlreiche Verbesserungen. So wird beispielsweise die Durchbindung der Reindlstraße – also ein Ausbau zwischen Gerstnerstraße und Wildbergstraße zur Ermöglichung eines 2-Richtungsverkehrs – im Frühjahr/Sommer 2019 vorgenommen. Der Ausbau ist eine Grundvoraussetzung für eine verkehrliche Entlastung in der Urfahraner Hauptstraße. Insgesamt werden die Bauarbeiten rund vier Wochen in Anspruch nehmen.

Auch der zweite Teil der Sanierung der Stadlerstraße zwischen Ramsauerstraße und Landwiedstraße wird im Sommer 2019 in Angriff genommen. Diese ist eine wichtige Achse des öffentlichen Verkehrs.

Die Rad- und Gehwegerrichtung an der Waldeggstraße wird in den Sommerferien von Juli bis August umgesetzt. „Mit der Errichtung des Rad- und Gehweg-Provisoriums an der Waldeggstraße bekennt sich die Stadt zur sanften Mobilität, denn bis zum endgültigen Ausbau wird es noch Jahre dauern. Das wollen wir nicht abwarten“, erklärt Hein.

Arbeiten entlang der B1

Auch entlang der B1 gibt es Bauarbeiten. So wird zwischen Mai und September auf der B1 Salzburgerstraße die Bahnbrücke Wegscheid in drei Etappen generalsaniert. Auch der öffentliche Verkehr ist davon betroffen. Die Haltestelle „Neue Heimat“ musste verlegt werden.

Entlang der B1 Wiener Straße werden bei der Kreuzung Florianerstraße und der ehemaligen Kaserne Ebelsberg von Juli bis August 2019 Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten werden zwar am Wochenende und in der Nacht bewältigt, aufgrund der Fahrstreifenverschwenkung, die durch die Baustelle entsteht, ist dennoch mit schweren Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Infos gegen Stau-Chaos

Viele dieser baulichen Maßnahmen werden für alle Verkehrsteilnehmer ab Herbst nachhaltige Verbesserungen mit sich bringen. „Um alle Verkehrsteilnehmer optimal auf die Baumaßnahmen vorzubereiten, gehen wir bereits frühzeitig mit einer entsprechenden Information zu den 41 wichtigsten Baumaßnahmen an die Öffentlichkeit. Es ist wichtig, dass alle die Möglichkeit haben, sich entsprechend auf die anstehende Verkehrssituation vorzubereiten, damit heuer – wie auch in den vergangenen Jahren – das oftmals vorausgesagte “Stau-Chaos„ in den Ferien wieder ausbleibt“, bemerkt Hein abschließend.

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