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LINZ. Im Jahr 2019 hatten die Mitarbeiter des Linzer Ordnungsdienstes (OSL) viel zu tun. Über 24.000 Mal traten sie in Aktion.

Foto: Stadt Linz/Peter Mayr
Foto: Stadt Linz/Peter Mayr

Exakt 24.324 Einsätze verzeichnete der Linzer Ordnungsdienst 2019. „Die mehr als 24.000 Einsätze im Jahr 2019 bedeuten im Schnitt 67 Handlungen pro Tag“, rechnet Sicherheitsstadtrat Raml vor. Das Einsatzvolumen 2019 bedeutet eine Steigerung von 9,5 Prozent gegenüber 2018, wo knapp 22.221 Fälle bearbeitet wurden. An erster Stelle standen dabei die Überwachung der gebührenfreien Kurzparkzonen sowie Service und Information für die Bevölkerung.  

Parkraumüberwachung auf Platz 1

Mehr als die Hälfte der Einsätze betraf mit 14.015 beanstandeten Fällen die Kontrolle der Kurzparkzonen, 1.682 Mal wurden Halte- und Parkverbote nicht eingehalten.

Bei den Kontrollgängen durch die Stadt stehen vor allem Prävention und Aufklärung im Mittelpunkt. 4.852 Mal stand das Team des Ordnungsdienstes den Bürgern als Ansprechpartner für Anliegen und Beschwerden zur Verfügung.

Undisziplinierte Hundehaltung beschäftigte die Ordnungsdienst-Teams im Vorjahr 1.302 Mal. Hauptsächlich musste Aufklärungsarbeit aufgrund von Verstößen gegen die Leinen- und Beißkorbpflicht geleistet werden.

Weniger Bettelei im 2. Halbjahr

920 Vorgänge betrafen die Bettelei. Hier zeichnete sich im 2. Halbjahr 2019 eine Entspannung ab: Waren es vorher im Schnitt 100 Vorfälle pro Monat und mehr, sank diese Zahl auf zuletzt 79 im Dezember, obwohl in der Vorweihnachtszeit erfahrungsgemäß sonst eine höhere Zahl an Personen bettelnd angetroffen wird. 

„Hier machen sich die verstärkten Kontrollen auf den Weihnachtsmärkten und die konsequente Räumung illegaler Bettlerlager bezahlt“, begründet Stadtrat Raml den Rückgang.

50.000 Stunden im Einsatz

In 421 Fällen wurde die Anrainerverpflichtung zur Reinhaltung bzw. Streuung von Straßen und Gehsteigen sowie in Bezug auf Strauchschnitt eingemahnt, 254 Mal wurden Straßenkünstler in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften laut StVO überprüft. In 198 Fällen wurden ortspolizeiliche Verordnungen nicht eingehalten. Weiters wurden 185 Einschreitungen als Folge illegaler Müllablagerung verzeichnet. Unter „Sonstiges“ wurden 495 Vorfälle eingestuft, die keiner der genannten Kategorien zugeordnet werden können.

„Bis zu 50.000 Stunden sind die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Außendienst jährlich unterwegs. Ich bedanke mich bei allen Teams des OSL ebenso wie bei den aufmerksamen Bürgern, die uns bei der Arbeit für ein sicheres und sauberes Linz helfen“, schließt Stadtrat Michael Raml. 


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