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LINZ. Das Projekt „Radheldinnen“ wurde speziell für Frauen entwickelt, die das Radfahren nie erlernt haben. Angeboten werden kostenlose Radkurse für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die Fahrräder werden den Teilnehmerinnen zur Verfügung gestellt. Im Herbst startet in Linz-Urfahr wieder ein Kurs.

Unterstützen die „Radheldinnen“ (v.l.): Robert Stögner (Klimabündnis OÖ), Klima- und Frauenstadträtin Eva Schobesberger, Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl und Felicitas Egger (Klimabündnis OÖ) (Foto: Stadt Linz)

Manche in Linz lebenden Frauen haben nie Radfahren gelernt. Die Initiative „Radheldinnen“ will das ändern und damit die sanfte Mobilität stärken. Angeboten werden Radkurse sowohl für Anfängerinnen als auch für Fortgeschrittene. Sie richten sich an Frauen ab 16 Jahren. Auch Reparatur-Basics werden vermittelt, die Räder werden den teilnehmenden Frauen bereitgestellt. Im September startet wieder ein Radkurs für Anfängerinnen in Linz/Urfahr:

Mi, 4. September 16–18:30 Uhr Di, 10. September 16–18:30 Uhr Mi, 18. September 16–18:30 Uhr Di, 24. September 16–18:30 Uhr

Anmelden kann man sich dafür unter www.radheldinnen.at

Kooperationsprojekt

Die Initiative wird vom Klimabündnis OÖ organisiert und seitens der Stadt Linz gemeinsam vom städtischen Umweltressort, dem Frauenbüro sowie dem Integrationsbüro gefördert. Dank privater Spenden bekommen die Teilnehmerinnen gebrauchte Fahrräder, die von der Volkshilfe ReVital professionell wiederaufbereitet werden.

„Durch die Unterstützung des Projekts setzen wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Gleichstellung in unserer Stadt“, sagt Frauen- und Klimastadträtin Eva Schobesberger (Grüne). Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) ergänzt: „Das Projekt ermöglicht Frauen mit Migrationshintergrund einen Zugang zu autonomer Mobilität. Gleichzeitig stärkt es die Sprachkompetenz. Einerseits durch die Kurse selbst und andererseits, indem für Sprachkurse Bildungsmaterialien zum Thema Rad fahren ausgearbeitet werden.“


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