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LINZ. Nach dem Sicherheitsgipfel der Stadt Linz Anfang Mai steht die weitere Vorgehensweise fest. Auf Basis der Gespräche mit Experten sowie Vertretern zuständiger Organisationen werden nun Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich in den kommenden Monaten vertieft mit zentralen sicherheitsrelevanten Themen auseinandersetzen.

Altes Rathaus Linz (Foto: VOLKER WEIHBOLD)
Altes Rathaus Linz (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

Die Schwerpunkte liegen laut Stadt Linz unter anderem auf psychosozialer Versorgung und Krisenintervention, dem öffentlichen Raum, Gewalt gegen Frauen und Gewaltschutz, Prävention sowie Suchtmittel und Beschaffungskriminalität.

Ergänzend wird auch das Thema Sicherheitsgefühl und Kommunikation weiterbearbeitet.

Konkrete Vorschläge

Die erste Einberufung der Arbeitsgruppen soll bis Juli erfolgen. Über den Sommer sollen die Arbeitsgruppen konkrete Vorschläge erarbeiten. Im Herbst sollen die Berichte vorliegen, auf deren Grundlage die politische Abstimmung in den zuständigen Gremien über konkrete Maßnahmen erfolgen soll.

Prammer: „Sicherheit ist gemeinsame Aufgabe“

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ): „Der Sicherheitsgipfel war ein wichtiger Schritt, um die jüngsten Ereignisse sachlich einzuordnen und gemeinsam mit Fachleuten die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Jetzt geht es darum, strukturiert weiterzuarbeiten. Wir schauen genau hin, wir stimmen uns mit den zuständigen Stellen ab und wir werden konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen. Mir ist wichtig: Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe und die Stadt Linz nimmt diese Verantwortung sehr ernst.“

Raml: „Sicherheitspolitik braucht Sachlichkeit“

Sicherheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ) erwartet sich die nachhaltige Verbesserung der objektiven Sicherheitslage als auch des subjektive Sicherheitsgefühls der Linzer: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nicht vorschnell Einzelmaßnahmen zu beschließen, sondern zunächst die Expertise aus den Bereichen Sicherheit, Soziales, Psychosoziales und Prävention zusammenzuführen. In den kommenden Wochen werden Fachleute konkrete Vorschläge ausarbeiten und bewerten. Damit erhält die Politik im Herbst eine fundierte Entscheidungsgrundlage, welche Maßnahmen die Stadt selbst umsetzen kann und welche Positionen wir gegenüber anderen zuständigen Akteuren vertreten sollen. Sicherheitspolitik braucht Sachlichkeit, Augenmaß und nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Symbolpolitik.“

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