So lief das Jahr 2016 in Lochens Tierschutzhof
LOCHEN. Das heurige Jahr begann für die Pfotenhilfe wie auch 2016 mit klirrender Kälte, was das Team ordentlich auf Trab hält – unter anderem, weil sämtliche Tränkebecken einfrieren. Jetzt zieht der Tierschutzhof Bilanz über 2016.

„Im Jahr 2016 konnten wir über 200 Tiere vermitteln. Hingegen haben wir 542 Tiere aufgenommen. Darunter fallen auch viele Fundtiere, die von ihren Haltern wieder abgeholt wurden, sowie neben Hunden und Katzen auch Hühner, Schweine, Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen, Meerschweinchen, Sittiche und über 200 Wildtierwaisen, die wir großgezogen und anschließend wieder ausgewildert haben“, zieht die Geschäftsführerin Johanna Stadler Bilanz. Womit auch die Pfotenhilfe zu kämpfen hatte, war der Starkregen im Juni. Nach wenigen Stunden standen Teile der Pfotenhilfe unter Wasser und wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf die Überschwemmung folgte eine Katzenschwemme: „Noch nie wurden uns so viele ausgesetzte Katzen gebracht“, sagt Stadler. Aber auch auffällig viele Hunde aus Südosteuropa waren es 2016, die teils über das Internet bestellt und nach kurzer Zeit in Lochen abgegeben wurden.
Im Zuge des Streuner-Kastrationsprojektes wurden heuer 400 Katzen aus Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich eingefangen, kastriert und gegen Parasiten behandelt, ehe sie in ihrem angestammten Revier wieder freigelassen wurden.


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