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NEUFELDEN/DONAUREGION. Eine ganze Woche lang wurde eifrig Donauwasser geschöpft. Denn für ein Projekt des Heim.Art-Künstlers Joachim Eckl wurden entlang der Donau an 40 Stellen 40 Container mit jeweils 1.000 Liter Wasser gefüllt. So entstand ein einzigartiges soziales Bild, ganz im Sinne des Ideengebers.

  1 / 3   Heim.Art-Künstler Joachim Eckl (2.v.l.) bei der Donauschöpfung in Bratislava, wo auch Vizebürgermeisterin Ludmilla Farkasovska, Staatssekretär Norbert Kurilla, der österreichische Botschafter Carl Helfried und der Leiter des österreichischen Kulturforums Wilhelms Pfeistlinger aktiv wurden. Foto: Heim.Art

„Gemeinsam schöpfen, gestalten und agieren wir in innerer Verbundenheit durch das Donauwasser“, beschreibt Joachim Eckl seine Vision. Die 7-Tage-Schöpfung zwischen Inn und March, zwischen Passau und Bratislava, hat mehr als 300 Menschen am Donaustrom zusammengeführt, die sich an der sozialen Skulptur beteiligt haben. „Sie alle fungieren als Impulsgeber im Sinne der Donau-Schule“, weist Eckl auf diese Kunstströmung hin, die zwischen 1490 und 1540 für ein neues, vorher unbekanntes Naturempfinden gesorgt hat. Natur und Umwelt werden zum Resonanzraum der Innenwelt des Menschen.

Auftakt zum Brückenschlag

Die 7-Tage-Schöpfung war nur der Auftakt für ein viel größeres Vorhaben: den Brückenschlag Donauschöpfung im Jahr 2021, der eine Hommage an Europa sein soll. „Unser Ziel ist es seit Jahren, weder in gegenseitiger Abhängigkeit noch unabhängig voneinander, ein soziales Bild an der Donau zu verwirklichen und damit einen Impuls für die Donau zu geben“, beschreibt der Neufeldner, der weltweit als Kunstschaffender agiert.

Beim Brückenschlag Donauschöpfung werden entlang des gesamten Flusslaufes, vom Schwarzwald bis zum Mündung ins Schwarze Meer, Schöpfungsstellen eingerichtet. 280 Teams schöpfen gleichzeitig innerhalb einer Stunde einen Container und erfassen so gemeinsam einen Augenblick der Donau. So wie es an der Großen Mühl auf Eckl-Initiative schon vor 15 Jahren passiert ist.


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