Freitag 7. Juni 2024
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TEXAS. Eine Familie in Texas reicht Klage ein, nachdem ihre 11-jährige Tochter während der Pause in der Schule verstorben ist. Das Mädchen erlitt einen allergischen Schock, auf den die Schule laut Anklage nicht angemessen reagierte.

Symbolbild: CARINA/stock.adobe.com
Symbolbild: CARINA/stock.adobe.com

Im Januar 2023 erlitt das Mädchen während des Mittagessens in der Schule eine allergische Reaktion, nachdem sie einen Bissen von einer Pizza gegessen hatte. Das Mädchen suchte daraufhin Hilfe und ging ins Krankenzimmer, die Schulkrankenschwester war allerdings nicht vor Ort.

Fehlende angemessene Hilfe

Das Mädchen war Schülerin im Amarillo Independent School District und hatte einen speziellen Behandlungsplan, da sie an einer Milchallergie litt. Gemäß diesem Plan sollten Schulmitarbeiter im Falle einer Reaktion dem Mädchen Epinephrin verabreichen, den Notruf wählen und die Eltern benachrichtigen. Ein Schulmitglied rief die Mutter des Mädchens an und fragte, ob Benadryl verabreicht werden dürfe. Die Mutter stimmte dem zu. Tragischerweise erbrach das Mädchen das Medikament und drohte zu ersticken. Als die Großmutter des Mädchens in der Schule ankam, war das Mädchen bereits zusammengebrochen. Sie führte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte eine Herz-Lungen-Massage durch, um die 11-Jährige wiederzubeleben. Trotz aller Bemühungen starb das Mädchen zwei Tage später im Krankenhaus.

Klage gegen den Schulbezirk eingereicht

Die Familie des Mädchens hat nun eine Klage eingereicht, in der sie behauptet, dass die Schule den vorgeschriebenen Behandlungsplan nicht befolgt habe. Sie fordern eine nicht näher bezifferte Geldsumme. Laut einer Aussage eines Arztes hätte das Mädchen mit angemessener Behandlung überleben können. Die Schulbezirk-Beamten haben sich zu der laufenden rechtlichen Angelegenheit nicht geäußert.


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