Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BANGKOK. Am frühen Dienstagmorgen brach auf dem berühmten Chatuchak-Markt in Bangkok ein Feuer aus, bei dem rund 1.000 Tiere ums Leben kamen und Geschäfte zerstört wurden. Der Brand, der durch einen Kurzschluss verursacht wurde, breitete sich schnell aus und erfasste mehr als 100 Geschäfte, insbesondere den Tierbereich des Marktes.

Symbolbild: Chatuchak-Markt/stock.adobe.com
Symbolbild: Chatuchak-Markt/stock.adobe.com

Vögel, Hunde, Katzen und Schlangen verbrannten in ihren Käfigen. Auch Ratten, Pythons und Geckos konnten dem Feuer nicht entkommen. Die betroffenen Tiere befanden sich in einem speziell für den Tierhandel vorgesehenen Bereich des Marktes, der aufgrund der schlechten Lebensbedingungen der Tiere seit Langem in der Kritik steht. Der Chatuchak-Markt, einer der größten Märkte Südostasiens, zieht an jedem Samstag und Sonntag fast 200.000 Touristen an. Der Tierbereich ist jedoch die ganze Woche über geöffnet und umfasst etwa vier der 27 Marktsektionen.

Polizei warnt vor Einsturzgefahr

Eine erste Inspektion ergab, dass das Feuer die meisten der 118 Geschäfte im Tierbereich, der etwa 1.400 Quadratmeter umfasst, beschädigt hat. Die Polizei warnt davor, sich den beschädigten Geschäften zu nähern, da diese zum Teil einsturzgefährdet sind.

Reaktionen von Tierschutzorganisationen

Tierschutzorganisationen haben immer wieder auf die schlechten Lebensbedingungen und die hohen Krankheits- und Sterblichkeitsraten der Tiere in diesem Bereich hingewiesen. Diese setzen sich dafür ein, gegen den Markt vorzugehen. Sie forderten die thailändische Regierung auf, die Wiedereröffnung des Tierbereichs zu verhindern und die Tiere vor weiteren Qualen zu schützen. Der Chatuchak-Markt wird online von vielen als „Schande für Bangkok“ bezeichnet, und Tierschützer fordern die Bangkok Metropolitan Administration auf, diese „sinnlose Grausamkeit“ zu beenden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden