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ENGLAND. Ein tragischer Vorfall ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Gelände, als ein achtjähriger Junge bei einer Kaninchenjagd durch einen Schuss tödlich verletzt wurde. Die Polizei hat bestätigt, dass der Junge an schweren Kopfverletzungen verstarb. Der Unfall passierte am Samstagnachmittag auf einem Bauernhof in der Region Cumbria im Nordwesten Englands.

Symbolbild: zorandim75/stock.adobe.com
Symbolbild: zorandim75/stock.adobe.com

Berichten zufolge war der Junge zusammen mit einem älteren Mann auf einer Kaninchenjagd, als es zu dem tragischen Unglück kam. Der Mann, der ca. 60 Jahre sein soll, war mit Erlaubnis des Landbesitzers auf der Farm unterwegs. Während der Jagd wurde der Junge dann versehentlich im Gesicht und in den Kopf getroffen. Rettungskräfte wurden schnell alarmiert und trafen kurz darauf ein. Der Junge wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, erlag jedoch in der Nacht seinen schweren Verletzungen.

Polizei stellt Tatwaffe sicher und nimmt Mann fest

Die Polizei sicherte die Schusswaffe vor Ort und nahm den mutmaßlichen Schützen fest. Der Mann wurde zunächst wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung festgenommen, später jedoch wegen grober Fahrlässigkeit verdächtigt. Er wurde nach ersten Befragungen auf Kaution freigelassen.

Tragödie erschüttert die Region

Der Vorfall hat in der kleinen, eng verbundenen Gemeinde große Betroffenheit ausgelöst. Eine lokale Anwohnerin beschrieb die Situation als „eine schreckliche Tragödie“. Sie betonte, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt habe. Die genauen Umstände, wie es zu diesem Unglück kommen konnte, sind noch Gegenstand der Ermittlungen. In England ist die Jagd auf Kaninchen auf Privatgelände unter bestimmten Auflagen erlaubt. Der Jäger muss im Besitz einer gültigen Waffenlizenz sein und die schriftliche Erlaubnis des Landbesitzers erhalten.


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