Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VALENCIA/ALBACETE/MALAGA. In Spanien sind mehrere Personen nach heftigen Unwettern ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die Regionen Valencia, Albacete und Málaga. Rettungskräfte sind im Dauereinsatz.

Symbolbild: moofushi/stock.adobe.com
Symbolbild: moofushi/stock.adobe.com

Die Unwetter haben im Osten und Süden Spaniens schwere Zerstörungen hinterlassen, vor allem in der Region Valencia. Mindestens 13 Menschen kamen dabei ums Leben. Wasserströme haben Straßen unterspült, Wohngebiete und Fahrzeuge mitgerissen und Städte wie Paiporta und Torrent verwüstet. Die Suche nach Vermissten gestaltet sich schwierig, da viele Gebiete derzeit nicht zugänglich sind.

Lahmgelegter Verkehr und Infrastrukturausfälle

Die Regenmassen haben den Verkehr weitgehend lahmgelegt. Der Flughafen Valencia musste Flüge umleiten und streichen, während Straßen und Bahnverbindungen, darunter die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Madrid, gesperrt wurden. Auch Abschnitte der Autobahnen stehen unter Wasser. Reisende müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Noch ist ungewiss, wann die Verbindungen wieder vollständig verfügbar sein werden.

Notfallmaßnahmen und Evakuierungen

Behörden haben in betroffenen Gemeinden Evakuierungen durchgeführt. Über 400 Schüler blieben in Cuenca und Albacete wegen der gefährlichen Wetterlage zu Hause. Besonders in der Gemeinde Mira waren Evakuierungen nötig, nach den extremen Regenfällen.

Meteorologen warnen vor neuen Extremereignissen

Experten warnen, dass das wärmere Mittelmeer künftig vermehrt heftige Unwetter begünstigen könnte, die bereits tropensturmähnliche Ausmaße annehmen. Die aktuelle Regenmenge in Valencia – über 500 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden – erinnert an historische Überschwemmungen und ist die stärkste seit Jahrzehnten.

Alarmbereitschaft in mehreren Regionen

Auch wenn die Regenfälle nachlassen, bleiben spanische Regionen in Alarmbereitschaft. Die Bevölkerung wird aufgerufen, gefährdete Gebiete zu meiden. Währenddessen sind Einsatzkräfte rund um die Uhr im Einsatz, um die Lage zu stabilisieren und betroffene Gebiete zu sichern.


Weitere Beiträge

Tödlicher Insektenstich: 38-Jähriger stirbt bei Wanderung

Tödlicher Insektenstich: 38-Jähriger stirbt bei Wanderung

BELLINO/ITALIEN. Eine Wanderung in den Bergen endete für einen 38-jährigen tödlich. Der Mann war am Wochenende mit Freunden im Raum Cuneo ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Schulweg vor Schulstart gemeinsam üben

Schulweg vor Schulstart gemeinsam üben

ÖSTERREICH. Vor dem Schulstart sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern noch einmal gemeinsam abgehen. Entscheidend sind sichere Routen, ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Zu wenige Kinder: Hunderte Schulen und Kindergärten müssen schließen

Zu wenige Kinder: Hunderte Schulen und Kindergärten müssen schließen

GRIECHENLAND. In Griechenland wird der demografische Wandel immer spürbarer. Zum Beginn des neuen Schuljahres am 11. September müssen in mehreren ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Tragödie in der Steiermark: Niederösterreicher (47) stirbt bei Unfall

Tragödie in der Steiermark: Niederösterreicher (47) stirbt bei Unfall

ALTENMARKT BEI ST. GALLEN/STEIERMARK. Tödlicher Unfall in der Steiermark: Ein 47-jähriger Niederösterreicher ist am Dienstagabend, 1. September ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

INNSBRUCK/BAD ISCHL. Fast 200 Jahre blieb Zauner Bad Ischl treu. Jetzt eröffnet die Kult-Konditorei erstmals einen eigenen Standort außerhalb ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

PLAUEN/DEUTSCHLAND. Eine 82-jährige Frau sollte nach einem Werbeanruf Toilettenpapier und Küchenrollen im Wert von mehr als 1.000 Euro kaufen. ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Weitere Beiträge