MOUNT MAUNGANUI. Nach einem Erdrutsch in einem Ferienpark auf Neuseelands Nordinsel werden mehrere Menschen vermisst. Einsatzkräfte suchten am Donnerstag (22. Jänner) im Bereich eines Campingplatzes, nachdem Starkregen in der Region mehrere Hangrutsche ausgelöst hatte. Die Alarmierung erfolgte kurz nach 9.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr MEZ am Mittwoch).

Wie ITV News am 22. Jänner 2026 berichtet, traf der Hangrutsch den Beachside Holiday Park in Mount Maunganui. Nach Angaben der Einsatzkräfte fehlt eine Personenzahl im einstelligen Bereich.
Vor Ort versuchten zunächst auch Camper, den Schutt wegzuräumen. Direkt nach dem Erdrutsch, registrierten sowohl Zivilpersonen als auch die Einsatzkräfte Stimmen von unter dem Schutt. Der Rettungseinsatz musste aber kurz danach unterbrochen werden, aus Gefahr vor einem weiteren Erdrutsch.
Der Campingplatz wurde nach dem Vorfall geschlossen. Bürgermeister Mahe Drysdale sagte laut Behördenangaben, dass in den ersten Stunden auch Menschen als „nicht erreichbar“ galten, die den Platz bereits verlassen hatten, ohne sich abzumelden.
Weitere Vermisste nach Unwettern auf der Nordinsel
Neben dem Campingplatzereignis gab es in der Region Bay of Plenty einen weiteren Erdrutsch: Dabei wurde ein Haus getroffen. Zwei Personen konnten entkommen, zwei weitere galten vorerst als vermisst.
Auch weiter nördlich bei Warkworth blieb ein Mann vermisst, nachdem ihn das Hochwasser von einer Straße gerissen hatte. Die Lage war in mehreren Teilen der Nordinsel wegen anhaltender Regenfälle angespannt.
Regierung mahnt zu Vorsicht
Premierminister Christopher Luxon rief Bewohner in betroffenen Gebieten dazu auf, den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen. Die Behörden warnten weiterhin vor gefährlichen Bedingungen durch Überflutungen und instabile Hänge.


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