Schauspieler Robert Carradine stirbt mit 71 Jahren
WELT. US-Schauspieler Robert Carradine ist tot. Seine Familie bestätigte den Tod am Montag, 23. Februar 2026. Bekannt wurde Carradine unter anderem durch „Revenge of the Nerds“ und die Disney-Serie „Lizzie McGuire“.

Wie Deadline am 23. Februar 2026 berichtet, erinnerte die Familie in einer Stellungnahme daran, dass Carradine über viele Jahre mit einer bipolaren Störung lebte und sprach von einem langen, schweren Kampf.
Nach Angaben seiner Angehörigen starb Carradine durch Suizid. Die Familie bat um Privatsphäre und verband die Mitteilung mit einem Appell, psychische Erkrankungen stärker zu entstigmatisieren.
Karriere zwischen Kultstatus und Kinorollen
Carradine stand bereits in den 1970er-Jahren vor der Kamera und spielte in mehreren Filmen mit, darunter „The Cowboys“, „Mean Streets“ und „Coming Home“. Später war er auch im Western „The Long Riders“ zu sehen.
Einen festen Platz in der Popkultur bekam er ab den 1980ern als Lewis Skolnick in „Revenge of the Nerds“ und weiteren Teilen der Reihe.
Bekannt als Vater in „Lizzie McGuire“
In den 2000er-Jahren erreichte Carradine ein jüngeres Publikum als Sam McGuire, der Vater der Titelfigur in „Lizzie McGuire“. Er wirkte auch im Kinofilm zur Serie mit.
Laut Berichten war Carradine zudem an Vorbereitungen für ein geplantes Serien Comeback beteiligt, das später nicht umgesetzt wurde.
Familie macht sich für mehr Offenheit stark
Aus Kreisen seiner Familie hieß es, man wolle den Fokus nicht nur auf den Verlust legen, sondern auch auf das Thema psychische Gesundheit. Angehörige machten deutlich, dass Krankheit keine Schande sei und Hilfe anzunehmen wichtig bleibt. Eine bipolare Störung soll im Jahr 2026 kein Tabuthema mehr sein.
Hilfe in Österreich: Telefon-Seelsorge 142 (rund um die Uhr)


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