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LOS ANGELES. Knapp ein Jahr nach seinem Tod soll Val Kilmer im Indie-Film „As Deep as the Grave“ noch einmal auf der Leinwand zu sehen sein. Möglich wird das durch generative KI, mit der Bild und Stimme des Schauspielers für die Rolle des Father Fintan rekonstruiert wurden.

Knapp ein Jahr nach seinem Tod kehrt Val Kilmer im Indie-Film „As Deep as the Grave“ dank generativer KI auf die Leinwand zurück. (Symbolbild); Foto: ThisDesign/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie People am 18. März 2026 berichtete, war Kilmer ursprünglich für die Rolle vorgesehen, konnte wegen seines Gesundheitszustands aber nicht selbst drehen. Regisseur und Autor Coerte Voorhees setzte deshalb gemeinsam mit dem Nachlass des Schauspielers auf eine digitale Umsetzung.

Der Film zeigt Kilmer als Father Fintan, einen katholischen Priester mit spirituellem Bezug zur indigenen Kultur des amerikanischen Südwestens. Dafür nutzte das Team laut Bericht jüngere Aufnahmen des Schauspielers ebenso wie Material aus seinen letzten Lebensjahren.

Familie gab Zustimmung

Für den Einsatz von Kilmers Abbild und Stimme holte die Produktion die Zustimmung seines Nachlasses ein. Dem Bericht zufolge wurde der Einsatz zudem nach den geltenden Gewerkschaftsregeln abgewickelt und vergütet.

Unterstützung kam auch aus der Familie. Seine Tochter Mercedes Kilmer stellte sich hinter die Entscheidung und verwies darauf, dass ihr Vater neuen Technologien im Erzählen von Geschichten offen gegenübergestanden sei.

Material aus mehreren Lebensphasen

Die digitale Figur wurde so aufgebaut, dass sie verschiedene Lebensabschnitte der Filmfigur zeigen kann. Auch die Stimme wurde rekonstruiert, nachdem Kilmers Sprechvermögen in den vergangenen Jahren stark beeinträchtigt gewesen war.

„As Deep as the Grave“ ist ein unabhängiger Film von Coerte Voorhees. Neben der KI-Version von Val Kilmer gehören unter anderem Abigail Lawrie, Tom Felton, Wes Studi und Abigail Breslin zum Ensemble.


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