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Terrorgefahr in der Türkei: Das müssen Urlauber jetzt wissen

Tips LogoManuel Tonezzer, 16.04.2026 18:32

TÜRKEI. Nach einem bewaffneten Angriff in Istanbul am 7. April und aufgrund des Kriegs im Iran warnt das Außenministerium vor einem erhöhten Sicherheitsrisiko in der Türkei. Für bestimmte Regionen gibt es eine Reisewarnung, dazu bestehe das Risiko von Terroranschlägen. Das sollten Urlauber wissen:

Das österreichische Außenministerium hat eine regionale Reisewarnung für Gebiete ausgesprochen, die weniger als zehn Kilometer von der syrischen, irakischen oder iranischen Grenze entfernt sind. Bild: stock.adobe.com/Romano72

Nach einem bewaffneten Angriff nahe dem israelischen Generalkonsulat in Istanbul am 7. April sowie vor dem Hintergrund des Konflikts mit dem Iran warnen Behörden vor einem erhöhten Sicherheitsrisiko in der Türkei.

Unter anderem hat das österreichische Außenministerium (BMEIA) eine regionale Reisewarnung für Gebiete ausgesprochen, die weniger als zehn Kilometer von der syrischen, irakischen oder iranischen Grenze entfernt sind (Mehr Infos>>>).

Hohes Sicherheitsrisiko 

Trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen bestehe laut dem Außenministerium zudem vor allem in den größeren Städten weiterhin das Risiko von Terroranschlägen. Das österreichische Außenministerium stuft die Lage mit Sicherheitsstufe 3 von 4 als hohes Sicherheitsrisiko ein.

Auch das Auswärtige Amt hat am 8. April eine Verschärfung der Sicherheitshinweise vorgenommen. Auslöser dafür war unter anderem der Angriff in Istanbul. Türkischen Medien zufolge soll der getötete Angreifer – ein 32-Jähriger aus Adana – Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat gehabt haben. Im Zuge der Ermittlungen kam es zu 198 Festnahmen.

Zwölf Personen, die mit dem Anschlag vor dem israelischen Konsulat in Verbindung stehen, hätten sich am Tag nach der Tat bereits in Polizeigewahrsam befunden, teilte der türkische Justizminister Akin Gurlek weiter mit. Darunter waren auch zwei der Angreifer, die während der Schiesserei von der Polizei verletzt und ins Spital eingeliefert worden waren. Ein dritter Mann war noch am Tatort getötet worden.

Das sollten Urlauber wissen

Eine generelle Reisewarnung für die Türkei besteht jedoch nicht. Diese werden im Regelfall nur in besonderen Krisensituationen ausgesprochen, wenn eine generelle Gefährdung für Leib und Leben besteht.

Touristische Ziele wie Antalya, Bodrum und Istanbul gelten weiterhin als bereisbar. Eine latente terroristische Bedrohung sei aber auch dort gegeben.

Reisende sollten daher größere Menschenansammlungen und öffentliche Plätze meiden, Abstand zu Regierungs- und Militäreinrichtungen halten sowie die Nähe zu israelischen, US-amerikanischen und jüdischen Einrichtungen vermeiden. Auch abgelegene Regionen und wenig befahrene Straßen sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

Allgemeine Notrufnummer vor Ort: Die türkischen Behörden sind im Notfall unter der allgemeinen Notrufnummer 112 zu erreichen.

Laufend aktualisierte Reisehinweise sind auf der BMEIA-Website sowie auf jener des Auswärtigen Amts abrufbar.

 


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