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ÖSTERREICH. Innerhalb von zwei Wochen ereigneten sich in Österreich, Deutschland und Italien mehrere schwere Unfälle mit Kleinflugzeugen. Sechs Menschen starben, mehrere weitere wurden verletzt. EASA-Daten zeigen jedoch keinen langfristigen Anstieg tödlicher Unfälle.  

Erst vor ein paar Tagen wurde ein abgestürztes Kleinflugzeug aus dem Attersee geborgen (Foto: Tom Leitner)

Innerhalb von zwei Wochen sorgen mehrere schwere Unfälle mit Kleinflugzeugen für Schlagzeilen. In Österreich sitzt der Schock nach dem Unglück am Attersee noch tief: Am 26. August stürzte eine Maschine bei einem Schulungsflug in den See. Ein 24-jähriger Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin starben. Nur zwei Tage zuvor kollidierten bei Langenlois zwei Ultraleichtflugzeuge – beide Piloten kamen ums Leben.

Unfallserie geht weiter

Auch in Deutschland und Italien ereigneten sich schwere Unfälle. Am 6. September stürzte beim Landeanflug auf den Flugplatz Weinheim in Deutschland ein Kleinflugzeug ab. Zwei Männer starben, eine Frau und ein dreijähriges Kind wurden schwer verletzt. Einen Tag später verunglückte im norditalienischen Trentino eine Cessna mit drei Deutschen an Bord. Alle drei überlebten.

Sind Kleinflugzeuge plötzlich gefährlicher?

So dramatisch die Häufung wirkt: Die Zahlen zeigen bislang keinen generellen Anstieg tödlicher Unfälle. Laut europäischer Flugsicherheitsbehörde EASA gab es 2024 in der General Aviation mit nicht komplexen Flugzeugen 27 tödliche Unfälle mit 44 Todesopfern. Das war sogar ein leichter Rückgang gegenüber den Jahren davor.

Diese Gefahren spielen eine Rolle

Zu den zentralen Risiken zählen laut EASA Leistungsverlust des Motors, Kontrollverlust, Zusammenstöße in der Luft und Kollisionen mit Gelände. Im europäischen Durchschnitt gibt es jährlich rund sechs tödliche Zusammenstöße in der Luft mit etwa 13 Todesopfern.

Die aktuelle Serie ist damit auffällig – ein Beleg für einen langfristigen Negativtrend ist sie aber noch nicht. Die Ursachen mehrerer jüngster Unfälle werden weiterhin untersucht.


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