Braut ertrinkt im Hochzeitskleid: Fotoshooting endet in Tragödie
QUÉBEC/KANADA. Eine Frau wollte besondere Fotos in ihrem Brautkleid machen, doch das Shooting endete tödlich.

Maria P. ertrank 2012 im Ouareau River in der kanadischen Provinz Québec. Ihr schweres Brautkleid wurde ihr zum Verhängnis.
Fotoshooting im Fluss
Maria P. war 30 Jahre alt und hatte wenige Monate zuvor geheiratet. Für besondere Erinnerungsfotos zog sie ihr Hochzeitskleid erneut an, um Aufnahmen am Ouareau River nahe den Dorwin Falls in Rawdon, rund 75 Kilometer nordöstlich von Montreal zu machen. Die Fotos sollten im Stil des damals beliebten Trends „Trash the Dress“ entstehen. Dabei tragen frisch verheiratete Frauen ihr Brautkleid noch einmal für außergewöhnliche Aufnahmen – etwa in der Natur, am Strand oder im Wasser. Das Kleid darf dabei bewusst schmutzig oder beschädigt werden.
Kleid wird zur tödlichen Falle
Zunächst befand sich die 30-Jährige in einem flachen Bereich des Flusses. Dann geriet sie in tieferes Wasser und verlor den Halt. Das mehrlagige Kleid hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits mit Wasser vollgesogen und erheblich an Gewicht gewonnen. Die schwere Robe zog die 30-Jährige nach unten. Obwohl die Strömung an der betreffenden Stelle nicht als außergewöhnlich stark beschrieben wurde, konnte sie sich nicht mehr aus der Situation befreien.
Rettungsversuche bleiben erfolglos
Der Fotograf und weitere Anwesende versuchten, die Frau aus dem Wasser zu retten. Das Gewicht des durchnässten Kleides erschwerte die Rettung jedoch erheblich. Die 30-Jährige verschwand schließlich unter der Wasseroberfläche. Ihr Körper wurde mehrere Stunden später von einem Taucher gefunden. Er befand sich in einem Wasserbecken rund 30 Meter von der Stelle entfernt, an der die Frau untergegangen war.








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