Hirnblutungen wegen Achterbahn? Klage gegen Freizeitpark
KALIFORNIEN/VEREINIGTE STAATEN. Nach Fahrten mit der Achterbahn X2 im Freizeitpark Six Flags Magic Mountain sollen mehrere Besucherinnen und Besucher schwere Hirnverletzungen erlitten haben. Gegen den Park liegen neue Klagen vor, die einen Zusammenhang mit der Attraktion sehen.

Wie t-online am 24. September 2026 berichtet, mussten zwei Frauen nach separaten Fahrten im Juli wegen Hirnblutungen notoperiert werden. Die Fälle sollen sich innerhalb weniger Tage ereignet haben.
Die Achterbahn X2 ist seit dem Abend des 12. Juli geschlossen. Der Park liegt in Valencia im Los Angeles County im US-Bundesstaat Kalifornien.
Schwere Vorwürfe gegen Betreiber
In den Klagen wird dem Betreiber vorgeworfen, die Bahn habe bei Fahrgästen gefährliche Hirnverletzungen ausgelöst. Laut Berichten sollen über einen Zeitraum von knapp zwei Jahrzehnten weitere schwere Verletzungen und Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit X2 dokumentiert worden sein.
Die Kläger führen unter anderem schnelle Richtungswechsel, hohe Geschwindigkeit und drehbare Sitze als mögliche Ursachen an. Ein abschließendes gerichtliches Urteil gibt es bisher nicht.
Park verweist auf Sicherheitsvorkehrungen
Six Flags hat sich zu den einzelnen Vorwürfen bisher nicht ausführlich geäußert. Der Betreiber erklärte lediglich, dass die Bahn weiterhin geschlossen bleibe.
Die kalifornische Arbeitsschutzbehörde untersucht den Fall. Ob und unter welchen Bedingungen X2 wieder in Betrieb gehen kann, ist offen.








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