Ein kleines Quartier für den Herrgott – Krippenfreunde feiern zehn Jahre
PFAFFSTÄTT. Vor zehn Jahren fanden sich die Krippenfreunde Pfaffstätt zusammen. Seither ist die Leidenschaft für das Bauen bei den Mitgliedern ungebremst. Zum Jubiläum veranstalten sie eine ganz besondere Ausstellung und zeigen dabei ihre schönsten Werke.

Alles begann 2006, als Norfried Kronsteiner, Richard Kraiger und Manfred Unrein gemeinsam die Kirchenkrippe restaurierten. Daraus entwickelte sich eine Gruppe Gleichgesinnter, die schnell den ersten Krippenbaukurs für Kinder anboten. Nur ein Jahr später folgte die Gründung der Ortsgruppe Pfaffstätt des Krippenvereins „Oberes Innviertel“ und seit 2011 sind die Pfaffstätter ein eigenständiger Verein mit derzeit rund 90 Mitgliedern.
Krippenwerkstatt in der alten Mühle
Die alte Mühle wurde als Krippenwerkstatt eingerichtet. Dort hält der Verein nicht nur seine Krippenkurse ab – jene für Erwachsene sind übrigens bis 2026 ausgebucht –, sondern lagert auch das meist selbstgesammelte Material für die vorwiegend alpenländischen und orientalischen Krippen. „Man kann als Krippenfreund kaum mehr spazieren gehen, ohne die Augen offen zu halten“, lacht Kraiger, der neben der guten Gemeinschaft im Verein vor allem die große Freude am Bauen schätzt. Und auch Kronsteiner fasziniert am Krippenbau die Arbeit an sich: „Mit den selbstgebauten Krippen gibt man dem Herrgott ein kleines Quartier in der Wohnung.“
Jubiläumsausstellung
Am Samstag, 25. November, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 26. November, von 10 bis 17 Uhr sind im Schloss Pfaffstätt über 70 Krippen zu sehen. Zudem gibt es einen Krippenweg von der Gemeinde zur alten Mühle und eine Krippenverlosung.


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