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Rieder Innenstadtkaufleute: „Wir sind wirtschaftlich erfolgreich, uns geht es gut"

Rosina Pixner, 07.03.2016 15:26

RIED. „Totgeglaubte leben länger“ – unter diesem Titel haben einige Rieder Innenstadtkaufleute zu einer Pressekonferenz eingeladen, um ein Zeichen für den Wirtschaftsstandort Ried zu setzen. Kompetente Beratung, bester Service und Individualität zeichnen diese Betriebe aus, war der Grundtenor.

V. l.: Wolfgang Salhofer, Stefan Ammerer, Peter Zöls, Christoph Zauner und Christian Mayer möchten ein positives Signal für eine lebendige Innenstadt setzen.

„Wir haben uns einfach geärgert, dass alle schlechte Stimmung machen. Wir sind gern in der Innenstadt und stehen für den Wirtschaftsstandort Ried“, betonte Gastgeber Stefan Ammerer.

Christoph Zauner, Inhaber der Drogerie Kräuter Max, bestätigte dies und untermauerte: „Wir sind wirtschaftlich erfolgreich, uns geht es gut. Dennoch müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir ein Bild, wie wir es aus den 70er Jahren kannten, nicht mehr haben werden. Das Einkaufszentrum sehe ich als Riesenchance für Ried.“

Christian Mayer (Bäckerei Mayer) will die Situation in der Innenstadt ebenfalls langfristig sehen: „Durch das Einkaufszentrum kommen viele Leute nach Ried, die auch zu uns in die Innenstadt kommen. Wir werden in Kürze das Cafe im ersten Stock umbauen und modernisieren.“

Peter Zöls (Feinkost Zöls) weiß aus Erfahrung, dass viele Kunden nach Ried kommen, weil sie nur hier das gewünschte Produkt bekommen: „Ried hat so viele kleine Geschäfte, die für Service und Beratung bekannt sind. Der Kunde will beraten werden und der Kunde will gute Qualität. Die bekommt er bei uns.“

Wolfgang Salhofer von Uhren Schmollgruber schätzt die sehr gute Lebensqualität, die die Stadt Ried zu bieten hat und ging sogar so weit, Ried mit Salzburg oder Wien zu vergleichen. „Zu uns kommen Leute aus dem bayerischen Raum, dem Zentralraum oder aus dem Mühlviertel. Die sind begeistert, wie modern die Stadt Ried ist. Wir haben so viel Arbeit, dass wir sogar einen weiteren Uhrmacher aufnehmen müssen. Die Kaufkraft ist da, die Leute verdienen dank guter Betriebe in der Region sehr gut und geben es auch aus.“

Lobende Worte gab es von den fünf Geschäftsleuten auch für das Stadtmarketing. Dort werde gute Arbeit geleistet.


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