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GURTEN. Das Maschinenbauunternehmen Fill ist auf dem Weg, energieautark zu werden. Der Spatenstich zum Power Cube am Firmensitz in Gurten ist der Startschuss in eine umweltschonende Zukunft.

  1 / 2   Drei Generationen der Familie Fill, die Geschäftsführung und Bereichsleiter des Unternehmens sowie Architekten und Baufirmen beim Spatenstich (Foto: Fill Maschinenbau)

Das neue Bauwerk Power Cube wird mit einem intelligenten ökonomischen Nutzungs- und Energiekonzept ausgestattet sein. Als Energiespender wird der Power Cube sowohl die eigenen Betriebsstätten versorgen als auch dem Team als Freizeit- und Aktivbereich dienen. In Dach und Fassade integrierte Photovoltaiksysteme fungieren als Energieproduzenten und erzeugen mehr Energie, als das Gebäude selbst verbraucht. Bis zum Jahr 2025 will man bei Fill zu 100 Prozent energieautark sein.

Multifunktionalität

„Anstatt weitere Grünflächen für Parkplätze zu opfern, errichten wir auf bereits asphaltierter Fläche diesen aus ökologischer Sicht äußerst nachhaltigen Bau. Mit dem neuen, multifunktionalen Power Cube setzen wir als Eigentümerfamilie ein klares Zeichen für unseren Standort in Gurten und schaffen beste Voraussetzungen für die Zukunft unseres Unternehmens“, erklärte Andreas Fill, CEO und Eigentümer von Fill Maschinenbau. Es entsteht ein Parkhaus für die Mitarbeiter mit 650 Stellplätzen. Im Frühjahr 2023 beginnt die Vergrößerung des Logistikbereichs. Die rund 2.000 Quadratmeter gewonnener Fläche wird den derzeit herrschenden Engpass in diesem Bereich für die nächsten Jahre beseitigen. In einem zweiten Bauabschnitt erfolgt bis zum Frühjahr 2025 auch die Fertigstellung der Dachebene mit Garten, Büros, einem öffentlich zugänglichen Pub und Räumen für Fitness und Beauty. Hier können die Fill-Mitarbeiter in einem Naherholungsgebiet einen Ausgleich zum Arbeitsalltag finden. Die 1.200 Quadratmeter große Dachterrasse mit sieben großen Bäumen wird dem multifunktionalen Power Cube eine besonders grüne Note verleihen. Das gesamte Gebäude wird ausschließlich auf bereits genutzten Flächen des Firmenareals errichtet.

Investition in die Zukunft

Schon jetzt bezieht Fill rund ein Drittel des Strombedarfs aus der eigenen, insgesamt 7.200 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage. Nach Fertigstellung des Power Cube werden am Firmengelände insgesamt 13.000 Quadratmeter Photovoltaikmodule verbaut sein. Damit ist das Unternehmen bis zum Jahr 2025 zu hundert Prozent energieautark. „Die jüngste Energiekrise hat gezeigt, wie elementar es für ein produzierendes Unternehmen ist, die benötigte Energie selbst zu erzeugen, um auch in schwierigen Zeiten voll handlungsfähig zu bleiben. Das ist eine Investition in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft“, sagt Andreas Fill.


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