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Wintersteiger: Stärkeres Engagement in den USA, Rekord-Cashflow und eine neue Division

Walter Horn, 16.01.2025 15:14

RIED. Die Wintersteiger AG erwirtschaftete 2024 einen Cashflow auf Rekordniveau. Um das Wachstum zu sichern, wird das Engagement in Nordamerika verstärkt. Außerdem hat das Unternehmen eine neue, fünfte Division („Dry & Protect“) eingerichtet.

Die Wintersteiger-Zentrale in Ried (Foto: Wintersteiger)
  1 / 2   Die Wintersteiger-Zentrale in Ried (Foto: Wintersteiger)

„Europa bleibt unser Anker, doch um nachhaltiges Wachstum zu sichern, richten wir den Fokus auf dynamische Märkte wie Nordamerika“, erklärt Wintersteiger-CEO Harold Kostka.

Nach der erfolgreichen Einführung einer Holding-Struktur im Jahr 2023 hat die Maschinen- und Anlagenbaugruppe mit Sitz in Ried 2024 ihr Nordamerika-Geschäft, das etwa ein Viertel des Konzernumsatzes ausmacht, neu organisiert: Die langjährige Zentralstruktur in Salt Lake City wurde in drei spezialisierte Gesellschaften überführt, die jeweils die Bedürfnisse der drei großen Divisions Seedmech (Iowa), Sports (Utah) und Woodtech (Tennessee) gezielt bedienen. Gleichzeitig wurde mit Jahresbeginn die Mehrheitsbeteiligung an der Union Grove Saw & Knife Inc., einem führenden Sägewerkzeug-Unternehmen in North Carolina mit etwa 60 Beschäftigten und einem Umsatz von rund fünf Millionen Dollar, erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Akquisition stärkt Wintersteiger seine Präsenz in der holzbearbeitungsstarken Region der Appalachen und erweitert sein Portfolio entlang der Wertschöpfungskette.

Rekord-Cashflow

Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, das zu einem Umsatzrückgang von etwa fünf Prozent führte, konnte Wintersteiger 2024 seinen Free-Cashflow auf ein Rekordniveau steigern. Das sei zusammen mit der auf über 50 Prozent gestiegenen Eigenfinanzierungsquote laut Kostka „eine starke finanzielle Basis, um zukünftige Wachstumsprojekte eigenfinanziert umzusetzen“.

Neue Division

Die Vorarlberger Tochtergesellschaft Steurer produziert seit ihrer Übernahme im Jahr 2020 nicht nur Skidepotschränke, sondern zunehmend Hygiene- und Trocknungslösungen. Kostka: „Die steigende Nachfrage nach diesen innovativen Produkten hat uns veranlasst, den Bereich Dry & Protect zum Jahreswechsel aus der Division Sports herauszulösen und als eigenständige Division weiterzuführen.“


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