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BEZIRK RIED. Mit einer Gesamtinvestition von rund 5,8 Millionen Euro in die Leistungserweiterung des Umspannwerkes Langstadl (Gemeinde Hohenzell) setzt die Energie Ried einen weiteren Schritt in eine sichere Stromversorgung für die Region. Insgesamt wird der regionale Energieversorger in den nächsten Jahren 60 Millionen Euro in die Energiewende investieren.

V. l.: Alfred Fischerleitner, David Plunger, Bernhard Matulik, Roland Wiesinger, Bgm. Bernhard Zwielehner, Friedrich Pöttinger, Bgm. Thomas Priewasser, Alexander Kaisinger und Michael Sporn beim Spatenstich für das Umspannwerk Langstadl (Foto: Energie Ried)

Der dringend notwendige Ausbau des Umspannwerks Langstadl erfolgt auf Grund des grundlegenden Strukturwechsels des Stromnetzes von „zentral“ auf „dezentral“. „Derzeit speisen 3.300 PV-Stromerzeugungsanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 46 Megavoltampere (MVA) in unser Stromnetz von Energie Ried ein. Zum besseren Verständnis: Das ist mehr als das Dreifache der Leistung des Wasserkraftwerkes Lambach an der Traun. Dazu kommt, dass der Energiebedarf durch Wärmepumpen und E-Ladestellen kontinuierlich wächst. All dies führt dazu, dass das seit 1988 bestehende Umspannwerk Langstadl zunehmend an seine technische Leistungsgrenze stößt“, weiß Fritz Pöttinger, CEO der Energie Ried.

Verdoppelung der Leistungsverfügbarkeit

Um diesen zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, wird ein zweiter 110/30-kV-Umspanner mit einer Leistung von 50 MVA installiert. Gleichzeitig ist ein zweites Gebäude geplant, um eine sichere, zuverlässige Versorgung auch im Falle eines Ausfalls einzelner Anlagenteile zu gewährleisten.

Die Gesamtinvestition für Gebäude, Schaltanlage, Sekundärtechnik, Löschsysteme, den neuen Umspanner sowie den notwendigen 110-kV-Netzausbau der Netz OÖ beläuft sich auf rund 5,8 Millionen Euro. Als Fertigstellungstermin inklusive Anbindung und Inbetriebnahme ist das Frühjahr 2027 geplant.

„Mit dieser Investition stärken wir nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern schaffen auch die Voraussetzungen für die Energiewende in unserer Region. Um das zu gewährleisten, investieren wir in den nächsten Jahren 60 Millionen Euro in unsere Netze“, sagt Pöttinger.


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