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SCHÖNEGG. Wenn am 1. Jänner die Gemeinden Schönegg und Vorderweißenbach fusionieren, heißt das auch für die Feuerwehren Schönegg und Piberschlag: Auf in einen neuen Abschnitt.

Fünf Feuerwehren werden in der Gemeinde Vorderweißenbach künftig ihre Pflicht tun. Foto: FF Piberschlag

„Eine lange Vorbereitung war nicht notwendig, es wird eher ein langsames umiwachsen werden“, sagt der Schönegger Feuerwehrkommandant Hermann Enzenhofer. Auch sein Amtskollege Wolfgang Atzmüller, Chef der Piberschläger Florianis, drückt sich ähnlich aus. Die beiden Feuerwehren haben bereits an verschiedenen Veranstaltungen der Urfahraner Kollegen, wie der Bezirkstagung, an diversen Schulungen und Übungen teilgenommen, um die Abläufe und vor allem die Personen besser kennen zu lernen.

Weiterhin Ausbildner in Rohrbach

Viel Arbeit kommt trotzdem in der nächsten Zeit auf die Wehren zu, denn die Alarmpläne müssen überarbeitet werden und auch aus der Feuerwehr im Bezirk Rohrbach werde man nicht verschwinden. „Bei uns sind zwei Feuerwehrmänner in der Feuerwehr Rohrbach als Ausbildner aktiv. Das werden sie dort auch weiterhin machen können. Auch an verschiedenen Übungen in unserem alten Pflichtbereich werden wir weiterhin teilnehmen und die Bezirksgrenze hat für uns – was Einsätze anbelangt – sowieso keine Bedeutung. Wir helfen, wo wir gebraucht werden“, erklärt Kommandant Atzmüller.

Fünf unter einem Hut

In der neuen, 2700 Einwohner starken Gemeinde Vorderweißenbach werden künftig fünf Feuerwehren ihre Pflicht tun. Das muss gut koordiniert werden. „Es wird sicherlich für uns, aber auch für die Gemeinde eine Herausforderung, auch in finanzieller Hinsicht, werden. Aber wir sind zuversichtlich und Bürgermeister Leopold Gartner wird das sicher gut hinbekommen“, sagt der Schönegger Kommandant. Für seine Feuerwehrkameraden sei der Wechsel nach Vorderweißenbach sowieso ein „sanfter“, da Schönegg in einigen Teilen wie Pfarre oder Schule bisher schon nach Vorderweißenbach gehörte.

Was beide Kommandanten aber besonders freut: „Wir wurden mit offenen Armen von den Urfahraner Kollegen aufgenommen. Man spürt, dass wir willkommen sind.“


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