Schärdings Florianis waren 2016 rund alle 1,3 Tage im Einsatz
SCHÄRDING. Die 254 technischen Einsätze und die 28 Brandeinsätze forderten die Einsatzkräfte der FF Schärding das ganze Jahr über. Durchschnittlich alle 1,3 Tage hieß es im abgelaufenen Jahr „Einsatz für die FF Schärding“. 30 Menschen wurden bei den unterschiedlichsten Hilfeleistungen gerettet bzw. aus Notlagen befreit.

Speziell die Unwetter in der heißen Jahreszeit haben zum Anstieg der Einsatzzahlen in der Stadt Schärding beigetragen. Mehrmals mussten von den speziell geschulten Türöffnern Wohnungen aufgebrochen werden, weil darin Personen verunglückt waren. Gerade hier ist es wichtig rasch, aber möglichst ohne Beschädigung vorzugehen. Aber auch Öleinsätze, Verkehrsunfälle, Wespennesteinsätze, Kraneinsätze oder Tierrettungen waren zu bewerkstelligen. Besonders einsatzintensiv waren auch die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr „700 Jahre Stadt Schärding“. Zu Beginn des Jahres beschäftigte auch die Flüchtlingssituation in Schärding die Feuerwehreinsatzkräfte. Die Einsätze werden komplexer und auch die Gerätewartungen, Überprüfungen und Schulungen müssen gesteigert werden, um für die Bevölkerung ein Maximum an Sicherheit garantieren zu können. Highlight war sicher der 55. Oö. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb im Juni in Schärding.
Blick ins Jahr 2017
Bei einem Blick ins Jahr 2017 muss der Schwerpunkt im Ausbildungsbereich „Personenrettung bei Lkw- und Busunfällen“ erwähnt werden. Drei Großraumbusse, drei beschädigte Lkw und vier Lkw-Fahrerkabinen wurden dafür bereits gesammelt. Ein weiterer Meilenstein wird die Errichtung des gemeinde- und länderübergreifenden Katastrophenschutzlagers sein. 2016 konnten die Vorarbeiten und Auftragsvergaben so weit abgeschlossen werden, dass im ersten Quartal 2017 mit dem Bau begonnen werden kann und noch im Sommer die Indienststellung erfolgen wird.


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